Schlösser aus Sand

 

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        19:15 19:15 21:15

 

von Olivier Jahan; F 2015; 102 Min.; FSK: ab 12; Kamera: Fabien Benzaquen; mit Emma de Caunes, Yannick Renier, Jeanne Rosa, Alain Chamfort, Christine Brücher, Alain Chamfort u.a.

 

Bretagne, Côtes d'Armor, Éléonore ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie und Samuel viele glückliche Sommer verbracht haben, als sie noch ein Paar waren. Nach dem Tod ihres Vaters muss Éléonore das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten ihr zu helfen es für die potentiellen Käufer herzurichten. Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber dazu gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin die das ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Éléonores Vater zu haben. (Verleihinfo)

„Die elegante kleine Komödie um ein Ex-Liebespaar erzählt leicht melancholisch angehaucht, aber glücklicherweise vollkommen kitschfrei von einem Wochenende, das Éléonore und Samuel dort verbringen, wo sie früher glücklich waren: in der Bretagne, am Meer, im Haus von Éléonores Vater. Olivier Jahan zeigt in seinem romantischen Kammerspiel eine literarisch cineastische Version von der Liebe, die beendet ist und doch fortbesteht. Sehr charmant! (…)
Mit feinem Gespür für realistische Stimmungen und überraschende Situationskomik inszeniert Olivier Jahan ein literarisches Kammerspiel, das fast ausschließlich im und am Haus von Éléonores verstorbenen Vater spielt, das von Trauer handelt, vom Abschiednehmen und vom Miteinander. Doch trotz des Settings hat die Inszenierung nichts Theaterhaftes. Mit sanfter Ironie, in der sich Eric Rohmer und Woody Allen zu begegnen scheinen, serviert Olivier Jahan allwissende Erzähler, die als Off-Stimmen im Hintergrund die Handlung kommentieren.
Doch wirkt diese Form hier alles andere als altmodisch – im Gegenteil! Trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit bleibt die Handlung spannend, nicht zuletzt wegen einiger hübscher Zitate quer durch die Filmgeschichte und aufgrund der gut gezeichneten Charaktere. Emma de Caunes und Yannick Renier sind nicht nur ein schönes Paar, sondern es gelingt ihnen, sehr beiläufig eine glaubhafte Entwicklung zu zeigen: anfangs oberflächlich wirkend, gewinnen ihre Figuren immer mehr an Tiefe und werden eigentlich erst dadurch so richtig sympathisch. Denn noch immer liegt ein Zauber über dem Ex-Paar – der Zauber einer Liebe, die einmal da war, die in vertraulichen Gesten, kurzen Blicken und versehentlichen Berührungen sichtbar wird. (…)“ (Programmkino.de)


www.die-schloesser-aus-sand.de

 

 

 

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