Aktuelle Programmübersicht zum Lesen

 

in alphabetischer Reihenfolge A-Z

 

 

 

 

A

Amazonia – Abenteuer im Regenwald
von Thierry Ragobert; F/BR 2013; 90 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Ein Kapuzineraffe kehrt aus der Welt der Menschen in seinen natürlichen Lebensraum zurück: Mit dieser Idee gibt der renommierte französische Naturfilmer Thierry Ragobert  der Vielfalt und dem Zauber des brasilianischen Regenwalds ein Gesicht. Durch die Perspektive des Kapuzineraffen Saï erleben wir die Wunder eines grandiosen Mikrokosmos, der mit seiner überbordenden Natur und den Begegnungen, Annäherungen und Kämpfen ihrer Lebewesen ein Spiegel unserer eigenen Welt ist. Gemeinsam mit Saï lernen wir die Codes eines Lebensraums kennen, der erst bedrohlich wirkt und sich schließlich als wunderbar und unendlich schützenswert erweist. Der Film lässt uns anhand überwältigender Bilder lachen, staunen und die große Verantwortung spüren, die wir für den Erhalt dieses Ökosystems tragen. (Verleihinfo)

Einladung an alle Familien – Das Familienspecial:
Familien mit Kindern bekommen für jedes Kind 50% Rabatt und zusätzlich bekommt jedes Kind 1 Tüte Popcorn gratis dazu !


Läuft im Rahmen unserer Reihe „Gott und die Welt“ am Mi. 25.09. um 18:30 Uhr.
Im Anschluss an die Vorstellung Filmgespräch unter der Leitung von Birgit Hohm und Dr. Gregor Kreile. Ermäßigter Eintritt für die Ehrenamtskartenbesitzer.

 

 

Anna
von Luc Besson, F 2019; 119 Min.; FSK: ab 16; mit Sasha Luss, Luke Evans,
Cillian Murphy, Helen Mirren u.v.a.

Wenn Luc Besson etwas kann, dann Action ansprechend in Szene setzen. Hinter Anna Poliatovas atemberaubender Schönheit versteckt sich ein Geheimnis: Sie ist nicht nur eines der gefragtesten Models in Paris, die junge Russin besitzt auch einzigartige Fähigkeiten, die sie zu einer der weltweit gefürchtetsten Attentäterinnen des KGB macht. Als die CIA sie ins Visier nimmt, verstrickt Anna sich zunehmend in einem Netz aus Lügen und Intrigen, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt.  (filmecho)


Mit dem neuesten Film ”Anna” beginnen wir eine Retrospektive über den genialen
französischen Regisseur Luc Besson, der Genre-Filme wie ”Im Rausch der Tiefe”, ”Nikita”, ”Léon – Der Profi” und ”Das fünfte Element” auf die Leinwand gebracht hat.
Er wurde am 18. März 1959 in Paris geboren. Als Sohn von zwei Tauchlehrern verbrachte Luc Besson einen Teil seiner Kindheit in Italien, Kroatien und Griechenland und wurde bereits früh vom Element Wasser geprägt. Sein erstes Berufsziel war deshalb auch Meeresbiologe, was jedoch durch einen Tauchunfall, den Luc Besson mit siebzehn hatte, vereitelt wurde.
Luc Besson begann deshalb, sich für eine Filmkarriere zu interessieren und schrieb bereits sehr früh erste Entwürfe der Drehbücher, die er später ”Im Rausch der Tiefe” und ”Das fünfte Element” verfilmte. Neben seinen Regiearbeiten widmete er sich insbesondere auch dem Schreiben und Produzieren von Stoffen, deren Regie er anderen überließ, wie etwa bei ”Taxi” oder ”Ghettogangz – Die Hölle vor Paris".
Viel Spaß im Kino wünscht Euch Dieter Lebert

 

Läuft am Sa. 28.09. und So. 29.09. um 21:15 Uhr, sowie am Mo. 30.09. und Di. 01.10. um 19:15 Uhr.

 

 

Aus Liebe zum Überleben
von Bertram Verhaag; D 2019; 86 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

„Aus Liebe zum Überleben“ nennt Bertram Verhaag seinen aktuellen Film, dem der Zukunftsfilmpreis 2019 von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde verliehen wurde. Der Regisseur porträtiert in seiner Dokumentation acht mutige Bauern, die sich abgewendet haben von Konventionen, von Agrargiften und von unmenschlichen Arbeitsweisen. Die sich einer Landwirtschaft zugewendet haben, die ohne Gifte und ohne Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit auskommt. Die mutig für eine andere Art von Landwirtschaft einstehen.
Jeder der gezeigten Protagonisten erzählt seine ganz persönliche Geschichte von Äckern, für die man sich einen Anzug anziehen muss, von Regenwürmern, Kuhhörnern, von der Stille, von suhlenden Schweinen und von der Ehrfurcht vor dem Leben...  (Verleihinfo)

 

Läuft nur am Di. 10.09. um 19:00 Uhr. In Kooperation mit dem Bund Naturschutz e.V.
Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit dem BN Kreisvorsitzenden Steffen Scharrer sowie Landwirten aus der Region statt.

 

 

B

Bohemian Rhapsody
von Bryan Singer; USA/GB 2018; 135 Min.; FSK: ab 6; mit Rami Malek, Gwilym Lee,
Lucy Boynton, Mike Myers u.v.a.

 

Farrokh Bulsara alias Freddie Mercury trotzte vielen Konventionen und wurde zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Seine Band "Queen" erntete mit einzigartigen Songs viel Ruhm. Unerwartet startete Freddie, dessen Lebensstil außer Kontrolle geraten war, eine ebenfalls erfolgreiche Solokarriere. Gerade rechtzeitig für das „Live Aid”-Konzert kam
es zur Wiedervereinigung, und trotz seiner AIDS-Diagnose absolvierte der Sänger einen herausragenden Auftritt.  (filmecho)


Läuft am Mo. 30.09. und Di. 01.10. um 21:30 Uhr. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

 

D

Der König der Löwen
von Jon Favreau; USA 2019; 118 Min.; FSK: ab 6; mit Donald Glover, Beyoncé, Billy Eichner, Chiwetel Ejiofor u.v.a.

 

In den Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Simba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater König Mufasa und kann es kaum erwarten, selbst Herrscher zu werden. Doch sein Onkel Scar möchte selbst den Thron besteigen und zwingt ihn, ins Exil zu gehen. Mit Hilfe des Erdmännchens Timon und des Warzenschweins Pumbaa lernt Simba, erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen und sein Recht einzufordern. (filmecho)

 

Läuft von Do. 12.09. bis So. 15.09. um 19:15 Uhr.

 

 

Die Agentin
von Yuval Adler; D/IL/F 2018; 118 Min.; FSK: ab 16; mit Diane Kruger, Martin Freeman, Cas Anvar, Rotem Keinan, Lana Ettinger, Yoav Levi u.v.a.

 

Der persönliche September-Filmtipp von Dieter:  Die Agentin

Diane Kruger, die bildhübsche Blondine, beeindruckte uns 2017 in ”Aus dem Nichts” und nun spielt sie die Hauptrolle in einem fesselnden Spionagethriller, in dem es um Loyalität/Vertrauen und Liebe geht.
Rachel ist eine Frau ohne Wurzeln, eine Person ohne emotionale Bindung zu einem Land, die zufällig in Israel gelandet ist. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb tritt sie dem Mossad bei und wird zu einer der besten Spione, die der Westen im Iran positioniert hat. Sie ist ein Mensch, der Sinn in diesem eigenmächtigen Leben findet – befreit durch die Maske, die sie trägt. Der Film erforscht ihre Reise und ihre komplexen Beziehungen zu ihrem Kontaktmann Thomas und dem iranischen Geschäftsmann Farhad Razavi, ihrer ahnungslosen Zielperson in Teheran.
Thomas – ein in Leipzig lebender australischer Jude – ist selbst ein Außenseiter im Mossad. Er ist Rachels einziger Kontakt im Westen. Ihre Dynamik wird komplexer durch Rachels Beziehung zu ihrer iranischen Zielperson Farhad – eine Beziehung, die sowohl den Mossad als auch Rachel selbst schockiert. Für den Mossad wird sie dadurch zu einem unberechenbaren Risiko – einer Agentin, die schwer zu kontrollieren ist...
Blendet man das Spionageumfeld aus, handelt es sich um eine klassische Dreiecksgeschichte. Mit Thomas hat Rachel ein komplexes Verhältnis aus Vertrauen, Abhängigkeit, Frustration und gegenseitiger Manipulation. Bei Farhad ist sie viel offener, sowohl emotional als auch sexuell, gerade weil sie alles verbirgt und ihn ständig anlügt.
Für mich ist ”Die Agentin” ein sehr intimes Drama, welches das Spannungsverhältnis zwischen der professionellen und der persönlichen Ebene verhandelt. Neben den Actionszenen und internationalen Spionage-Verschwörungen liegt mein Fokus in diesem stilisierten Thriller immer auf dem emotionalen Charakter von Diane Kruger.

 

Läuft von Do. 12.09. bis Sa. 14.09. um 21:30 Uhr.

 

 

 

Die rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst
von Karin de Miguel Wessendorf; D 2019; 115 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand – der Film erzählt eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte. Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein der Umsiedlung trotzender Familienvater: Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf das anfangs vereinzelte Aufbegehren bis hin zum bundesweit bekannten großen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes. (filmecho)

Im Westen der Republik, zwischen Aachen und Düsseldorf zerschneidet der Braunkohle-Tagebau Hambach vom Energie-Konzern RWE als eine unfassbar große Brache die Landschaft. Am Rand dieser unüberblickbaren Narbe steht weiterhin der Hambacher Forst, ein sehr altes und einzigartiges Naturgebiet. Das Zeitdokument über eine erstaunliche und historisch bedeutsame Bürgerbewegung, die den Hambacher Forst retten wollte und wahrscheinlich den Kohleausstieg enorm beschleunigt hat. (Programmkino)

 

Wir freuen uns und begrüßen an diesem Abend die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf. In Kooperation mit dem Bund Naturschutz e.V.
Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit der Filmemacherin und dem BN Kreisvorsitzenden Steffen Scharrer statt. Weitere Vorstellungen im Oktober.

 

Kurzbiografie:
Karin de Miguel Wessendorf, geboren 1974 in Barcelona, ist seit 2008 freiberuflich als Dokumentarfilmerin und Journalistin tätig. Zuvor studierte sie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Romanistik und Germanistik in Barcelona, München und Köln und war von 2004 bis 2006 Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung mit einem Projekt zur Nutzung von Medien in sozialen Bewegungen in Mexiko. Im Oktober 2013 wurde auf arte ihr Dokumentarfilm "Weniger ist mehr. Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben" ausgestrahlt, in dem sie im Selbstversuch der Frage nachgeht, inwieweit sie ihren eigenen Lebensstil ändern muss, damit er zukunftsfähig ist.
Ihre Themenschwerpunkte sind Dokumentarfilme, Postwachstumsgesellschaft und nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweisen.

 

Läuft am Mi. 02.10. um 19:15 Uhr.

 

 

F

Fair Traders
von Nino Jacusso; CH 2018; 93 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Wirtschaften muss auch fair gehen! Dies ist der Grundgedanke der drei erfolgreichen Protagonisten aus Deutschland und der Schweiz, die ihre Vision vom gerechten Unternehmertum mit Leben erfüllen. Sina Trinkwalder fertigt Zero-Waste-Kleidung. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle. Die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen. Alle drei vereint das Bemühen, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu versöhnen. Auf den ersten Blick unspektakulär, aber dafür umso eindringlicher. (filmecho)

 

Läuft nur am Mi. 18.09. um 19:00 Uhr. In Kooperation mit der Fair Trade Steuergruppe Miltenberg zur Fairen Woche präsentiert von den Untermain-Weltläden. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit sich bei fairem Wein- und Saftangebot zum Thema auszutauschen.
Wir begrüßen als Ehrengast: Landrat Jens Marco Scherf

 

 

Fisherman's Friends – Vom Kutter in die Charts
von Chris Foggin; GB 2019; 112 Min.; FSK: 0; mit James Purefoy, Daniel Mays, Tuppence Middleton, David Hayman, Maggie Steed, Dave Johns u.v.a.

 

Fischers Fritz fischt frische Fische: An der südwestenglischen Küste geht es ähnlich urig zu wie am plattdeutschen Strand. Auch in Cornwall gibt es Seebären, die das Meer wie die Luft zum Atmen brauchen und hergebrachte Werte hochhalten. Im Örtchen Port Isaac singen die kauzigen Fischer traditionelle Shanty-Chor "Fisherman's Friends" am Hafen auf und wecken das Interesse eines Musikproduzenten aus London. Danny der Musikmanager wird angewiesen, die Hobbysänger unter Vertrag zu nehmen. (Programmkino)


Läuft von Do. 26.09. bis So. 29.09. um 19:15 Uhr und am Di. 01.10. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.

 

 

 

G

Gelobt sei Gott
von François Ozon; F 2019; 137 Min.; FSK: noch offen; mit Melvil Poupaud, Denis Ménochet, Swann Arlaud, Éric Caravaca, François Marthouret u.v.a.

 

Alexandre lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Eines Tages erfährt er per Zufall, dass der Priester, von dem er in seiner Pfadfinderzeit missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern, François und Emmanuel. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich und wird zu einer Lawine, die am Ende nicht mehr aufzuhalten ist…
Die tatsachengetreuen Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon hat François Ozon in einem fiktionalen Film verarbeitet. Atemlose Bilder, immer im Wettlauf mit den aktuellen Entwicklungen, verleihen diesem Film eine emotionale Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Stilsicher und mitreißend erzählt und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019, ist ”Gelobt sei Gott” nicht nur eine erschütternde Bestandsaufnahme der Versäumnisse in der Katholischen Kirche, sondern auch ein Plädoyer für Mut und Zusammenhalt.  (Verleihinfo)


Läuft als Premiere vor Bundesstart am So. 22.09. um 19:30 Uhr. Zu jedem Ticket gibt es ein Glas Sekt gratis dazu. Aufschlag wegen Überlänge.
Ab 10.10. regulär im Hauptprogramm.

 

 

Gloria – Das Leben wartet nicht
von Sebastián Lelio; USA 2019; 102 Min.; FSK: 0; mit Julianne Moore, John Turturro, Caren Pistorius, Michael Cera, Brad Garrett, Holland Taylor u.v.a.

 

Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio präsentiert uns eine umwerfende Frauenpower-Feel-Good-Komödie, die inklusive des gesamten Abspanns mit dem Titelsong von Umberto Tozzi einfach perfekt ist. Eigentlich ist Gloria zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder, geschieden und nur ab und zu etwas einsam. Ihre Nächte verbringt sie auf der Tanzfläche von Single-Partys in Los Angeles. Bei einer dieser Gelegenheiten trifft sie den ebenfalls geschiedenen Arnold. Was wie eine Bilderbuch-Romanze mit Schmetterlingen im Bauch beginnt, muss sich schon bald wichtigen Themen des Lebens wie Familie, Beziehungsfähigkeit und Verbindlichkeit stellen. Das Publikum wird schnell zum willigen Komplizen, liebt und leidet mit dieser charmanten Heldin heftig mit. (filmecho)

 

Läuft von Do. 05.09. bis So. 08.09. um 19:15 Uhr, sowie am Mo. 09.09. und Mi. 11.09. um 21:15 Uhr.

 

 

I

Ich bin dann mal weg
von Julia von Heinz; D 2015; 92 Min.; FSK: 0; mit Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch u.v.a.

 

Hans-Peter, genannt Hape, ist ein deutscher Komiker und Entertainer. Nach einem Zusammenbruch auf der Bühne und einer anschließenden Gallen-Operation verordnet der Arzt Ruhe, doch die erträgt Hape zu Hause nur schwer. Also nutzt der Mann sein halbes Jahr Auszeit für eine große Unternehmung: Er will den Jakobsweg von Frankreich bis ins spanische Santiago de Compostela gehen. Neben der körperlichen Herausforderung hofft er, auch innerlich wieder Sinn in seinem Leben zu finden. Auf seinem Weg trifft Hape andere Pilger, die jeweils ganz persönliche Motive für die Wanderung haben. Verfilmung von Hape Kerkelings gleichnamigem Bestseller.  (filmecho)


Läuft am Di. 17.09. um 14:30 Uhr im Seniorenkino. Moderiert wird die Vorstellung von Karin Vogel.

Bereits ab 13:30 Uhr besteht die Möglichkeit im Kino Bistro bei Kaffee und Kuchen von der Handwerksbäckerei Kirchgässner ins Gespräch zu kommen.

 

L

Leid und Herrlichkeit
von Pedro Almodóvar; E 2019; 113 Min.; FSK: ab 6; mit Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente u.v.a.

 

Der Regisseur Salvador Mallo entdeckte früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valencia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünschte, zog es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort traf er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf veränderte. Gezeichnet von vielerlei Exzessen blickt Salvador jetzt auf die vergangenen Jahre zurück. Dadurch eröffnet sich ihm aber auch der Weg in ein neues Leben. (filmecho)


Läuft am Sa. 21.09. und So. 22.09. um 17:00 Uhr, am Mo. 23.09. und Di. 24.09. um 19:15 Uhr, sowie am Mi. 25.09. um 21:00 Uhr.

 

 

O

Once Upon a Time ... in Hollywood
von Quentin Tarantino; USA 2019; 161 Min.; FSK: ab 16; mit Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Emile Hirsch, Dakota Fanning, Bruce Dern, Al Pacino u.v.a.

 

Los Angeles in den 1960er Jahren: In einer Zeit des allgemeinen Umbruchs tritt auch Hollywoods goldenes Zeitalter in seine letzte Phase ein. Der ehemalige TV-Star Rick Dalton und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie bald kaum mehr wiedererkennen. Vor allem der von Alkoholproblemen geplagte Dalton hadert mit einem Beruf, der ihn zusammen mit seinem deutlich robusteren Partner in absurde und haarsträubende Situationen führt. Quentin Tarantino schrieb wie gewohnt das Drehbuch zu seinem Werk selbst. Wenn der ikonische Filmemacher sich an seine eigene Ankündigung hält, nach zehn Filmen den Regieberuf an den Nagel zu hängen, ist dieser neunte Film sein vorletzter. (filmecho)

 

Läuft am Mo. 16.09., Fr. 20.09. und Sa. 21.09. um 21:00 Uhr, sowie am Di. 17.09. um 19:30 Uhr.
Nur am Mo. 16.09. in der O.m.U.-Version. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

P

Peter Lindbergh – Women's Stories
von Jean Michel Vecchiet; D 2019; 113 Min.: FSK: ab 12; Dokumentarfilm

 

Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt: Peter Lindbergh, der es vermochte, Frauen wie Naomi Campbell, Linda Evangelista oder Cindy Crawford aus einem neuen Blickwinkel abzubilden und sie möglicherweise damit zu den erfolgreichsten Topmodels der Welt zu machen. Daneben bietet die Doku Einblicke in die tägliche Arbeit Lindberghs und wirft dabei grundlegende Fragen zu Künstlertum und Kreativität sowie deren individuellen Kraftquellen auf. (filmecho)


Läuft am Mo. 23.09. und Di. 24.09. um 21:15 Uhr und am Mi. 25.09. um 16:00 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.

 

 

Pets 2
von Chris Renaud; USA 2019; 86 Min.; FSK: 0; Animationsfilm

 

Das geheime Leben von Max und Co. wird erneut auf Trab gebracht, als plötzlich ein kleines Menschenbaby behütet werden muss. Auch sonst gibt es Aufregung: Spitz-Dame Gidget verliert Max’ Lieblingsspielzeug Quietschebienchen an eine Horde neurotischer Katzen und begibt sich mit Hilfe der super-coolen Chloe auf eine waghalsige Undercover-Mission im Miezen-Milieu. Kaninchen Snowball beweist sich als Superheld, als es gilt, einen weißen Tiger aus den Fängen eines bösen Zirkusbesitzers zu befreien. (filmecho)

 

Läuft von Fr. 13.09. bis So. 15:09. Um 17:00 Uhr nur in der 3D-Version. Kinder bis 12 Jahre erhalten das ermäßigte Ticket. Aufschlag wegen 3D.

 

 

R

Romys Salon
von Mischa Kamp; NL/D 2019; 90 Min.; FSK: 0; mit Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar, Guido Pollemans  u.v.a.

 

Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde ...
ROMYS SALON ist eine warmherzige und berührende Familiengeschichte mit einem ehrlichen und zugleich sehr liebevollen Blick auf die Schwächen des Alters, die Oma und Enkelin einander näherbringen. Durch die erfrischend unverkrampfte Konfrontation wird das Thema Alzheimer für den Zuschauer greifbar gemacht und es wird eine Brücke zum eigenen Leben geschlagen. (Verleihinfo)

„ROMYS SALON ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und Augenblicken besonderer Verwirrung. Romy und ihre Oma Stine werden zu Verbündeten im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags und die Beziehung zwischen den beiden wächst dabei. Der Film ist frei von unnötigen Übertreibungen. Er berührt,‑ lässt an manchen Stellen schmunzeln und ist nicht nur für Kinder ausgesprochen sehenswert.“ (Susanna Saxl von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.)

 

Läuft am Mo. 16.09., Fr. 20.09. und Sa. 21.09. um 19:15 Uhr und am Mi. 18.09. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino. In enger Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Unterfranken, Regionalgruppe Miltenberg Herrn Uwe Zahn. Wir haben im Foyer einen Infotisch.

 

 

 

U

 

Und wer nimmt den Hund?
von Rainer Kaufmann; D 2019; 93 Min.; FSK: 0; mit Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Lucie Heinze, Angelika Thomas, Marcel Hensema u.v.a.

 

Das kommt in den besten Familien vor: Mitten in seiner Midlife-Crisis hat sich Georg in seine wesentlich jüngere Arbeitskollegin Laura verliebt. Für Georgs Frau Doris bricht erst eine Welt zusammen, bevor sie ihren Noch-Ehemann zur Paartherapeutin schleppt. Bei der geduldigen Frau Dr. Bruhns kommen all die unausgesprochenen Ängste und Sehnsüchte der letzten Jahre auf den Tisch. Vor allem aber jede Menge Aggression. Während sich die zukünftig geschiedenen Eheleute krampfhaft um Konversation bemühen und ihre Auffassung der gemeinsamen Vergangenheit unterschiedlicher kaum sein könnte, gehen ihre Leben getrennt voneinander weiter. Dabei merkt Georg langsam, aber sicher, dass so eine dreißig Jahre jüngere Freundin ganz andere Ansprüche hat als seine gleichaltrige Ehefrau und Doris beginnt den Neuanfang kreativ zu nutzen und sich selbstständig zu machen. Doch für beide fangen die Probleme damit erst an… (Programmkino)

 

Läuft am Do. 05.09. um 10:00 Uhr im KinderwagenKino (Kassenöffnung ab 9:30 Uhr);
von Do. 05.09. bis Sa. 07.09. um 21:15 Uhr, sowie am Mo. 09.09. und Mi. 11.09. um 19:15 Uhr.

 

 

 

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
von Taggart Siegel, Jon Betz; USA 2016; 98 Min.; FSK: ab 6; Dokumentarfilm

 

Die wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Mit ihrer Doku folgen die Regisseure den passionierten Bauern, Wissenschaftlern, Anwälten und indigenen Saatgutbesitzern, welche für ein tausende Jahre altes Nahrungsmittelerbe und die Zukunft der Samenvielfalt kämpfen. (filmecho)


Läuft von Do. 26.09. bis Sa. 28.09. um 17:00 Uhr. In Kooperation mit der Fair Trade
Steuergruppe Miltenberg zur Fairen Woche und den Untermain-Weltläden.

 

 

W

 

Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier
von Florian Weigensamer, Christian Krönes; A 2018; 96 Min.; FSK: ab 6; Dokumentarfilm

 

Sodom ist kein Ort aus der Bibel oder den Werken des Marquis de Sade, sondern ein allzu realer Stadtteil der ghanischen Hauptstadt Accra. Hier landet ein Teil des Elektroschrotts, den der Westen in Massen fabriziert und der hier unter unmenschlichen Bedingungen wiederverwertet wird. Der Dokumentarfilm lässt die Zuschauer hinter die Kulissen der Hi-Tech-Wirtschaft blicken – auf Europas größte Müllhalde, mitten in Afrika. Er porträtiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. (Programmkino)


Läuft am Do. 26.09. und Fr. 27.09. um 21:15 Uhr, am So. 29.09. um 17:00 Uhr.
Nur am Sa. 28.09. als Open-Air-Veranstaltung zum Fair Trade Fest im Königswald
Erlebnispark Mömlingen.
In Kooperation mit der Fair Trade Steuergruppe Miltenberg zur Fairen Woche und den Untermain-Weltläden.