Aktuelle Programmübersicht zum Lesen

 

in alphabetischer Reihenfolge A-Z

 

 

 

 

2040 – Wir retten die Welt!
von Damon Gameau; AUS 2019; 92 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?

Der preisgekrönte Filmemacher Damon Gameau begibt sich auf eine Reise um die Welt auf der Suche nach Antworten auf diese drängenden Fragen. Und er findet dabei zahlreiche erstaunliche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Bis 2040 könnte das Zusammenleben auf der Erde nachhaltig verbessert werden, wenn Haushalte ihre eigene Energie herstellen, wenn der Autoverkehr durch Sharing-Modelle und selbstfahrende Autos ersetzt und Platz für Parkanlagen und Urban Gardening frei wird. Die Landwirtschaft könnte mit neuen Methoden einen erheblichen Beitrag leisten und den CO2-Spiegel in der Atmosphäre senken und auch im Meer könnten wir der akuten Bedrohung entgegenwirken. Wir müssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam für eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen. (Verleihinfo)

 

Läuft zum Bundesstart am Do. 07.11., von Sa. 09.11. bis Mo. 11.11. um 19:15 Uhr, von Mo.11.11. bis Mi. 13.11. um 17:00 Uhr und am Mi. 13.11. um 21:15 Uhr.

 


A


Alle Farben des Lebens
von Gaby Dellal; USA 2015; 93 Min.; FSK: ab 6; mit Naomi Watts, Elle Fanning, Susan Sarandon, Tate Donovan u.v.a.

Filmreihe: GENDER – Freiheit
Gender hat sich als Fachbegriff für „Geschlecht“ auch im deutschsprachigen Raum etabliert. Wir veranstaltet von Oktober 2019 bis März 2020 eine ”Gender – Freiheit”-Filmreihe. In unserem Alltag sind stereotypische Geschlechtervorstellungen sehr ausgeprägt, ob in der Familie, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Unbewusste Handlungen und Aussagen führen dazu, dass bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten als maskulin oder feminin bestimmt werden. Mädchen wie Jungen werden dadurch oft nicht gleichberechtigt gefördert und sozialisiert.
In Kooperation mit Silke Hess ”Trans-Ident e.V. Beratungsstelle für Aschaffenburg, Frankfurt und Miltenberg” und Isis und Maria Nike Mrugalla ”Kultur & Gestalt” in Mannheim.
Viel Spaß und gute konstruktive Diskussionen wünscht Dieter Lebert

Der Film porträtiert eine moderne Familie, die sich nicht mehr am traditionellen Vater-Mutter-Kind-Modell orientiert: Die Großmutter wohnt mit ihrer Lebensgefährtin in den unteren Etagen des New Yorker Hauses, das ihr gehört; oben lebt ihre Tochter mit der Enkelin Ray. Letztere fühlt sich seit Jahren als Junge und möchte jetzt eine Hormontherapie beginnen. Dazu ist jedoch die Zustimmung beider Eltern nötig – problematisch für die Mutter, die mit ihrem Partner gebrochen hat. Drama. (filmecho)

 

Läuft am So. 10.11. um 12:30 Uhr in der Matinee. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Silke Hess und Isis & Maria Nike Mrugalla statt.
Wir wiederholen diesen Film am Mo. 11.11. um 21:15 Uhr in der O.m.U.-Version.

 


A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando
von Josh Cooley; USA 2019; 100 Min.; FSK: ab 0; Animationsfilm

 

Woody hat in Bonnies Kinderzimmer ein Zuhause gefunden. Mit seiner Seelenruhe ist es jedoch vorbei, als ihm ein neuer Mitbewohner präsentiert wird: Forky. Der hat eine schwere Identitätskrise und ist davon überzeugt, kein Spielzeug zu sein. Auf halsbrecherische Art versucht er zu beweisen, dass er für etwas ganz anderes bestimmt ist. Schon bald geht es auf in ein Roadtrip-Abenteuer, bei dem die beiden Freunde unter anderem auf die vorlauten Jahrmarkt-Stofftiere Ducky und Bunny treffen. (filmecho)

 

Läuft von Do. 14.11. bis So. 17.11. um 17:00 Uhr und am Mi. 20.11. um 14:30 Uhr in Kooperation mit der Stadtbibliothek Erlenbach.
Ermäßigter Eintrittspreis für Kinder bis 12 Jahre.

 


B


Birdwatchers – Das Land der roten Menschen
von Marco Bechis; I/BR 2009; 108 Min.; FSK: ab 12; Dokumentarfilm

 

Die weißen Großgrundbesitzer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul führen ein komfortables Leben. Der Anbau von genveränderten Pflanzen auf ihren gewaltigen Feldern ist nicht die einzige Einnahmequelle, auch »Birdwatching«-Touren für Touristen sind im Angebot. Die für diese Touren als Foto-Attraktion engagierten Guarani-Kaiowa-Indianer fristen dagegen ein klägliches Leben in ihren Reservaten abseits der fruchtbaren Plantagen, vertrieben von dem Land, das einmal ihnen gehörte. Und es ist dieses perspektivlose Dasein, das die Revolution eines Stammes auslöst. (filmecho)

 

Läuft im Rahmen unserer Reihe „Gott und die Welt“ am Mi. 27.11. um 19:15 Uhr.
Im Anschluss Filmgespräch unter der Leitung von Dominik Schaak & Christian Hohm. Ermäßigter Eintritt für die Ehrenamtskartenbesitzer.

 


Brittany Runs a Marathon
von Paul Downs Colaizzo; USA 2019; 104 Min.; FSK: ab 6; mit Jillian Bell, Patch Darragh, Kate Arrington, Lil Rel Howery, Gene Gabriel, Erica Hernandez, Peter Vack u.v.a.

 

Komödie nach wahren Begebenheiten, wie eine New Yorkerin wieder die Kontrolle über ihr Leben zurückerlagen will, indem sie an einem Lauf teilnimmt.
Mit 27 wird die New Yorkerin Brittany Forgler von ihrem exzessiven Nachtleben, chronischem Mangel an bezahlter Arbeit und aufreibenden Beziehungen eingeholt. Ihr Arzt gibt ihr eine bedenkliche Diagnose und rät zu einer gesunden Lebensführung. Erhöhter Blutdruck, Übergewicht und Herzrasen bedeuten, dass sie dringend abnehmen muss, um ihre Gesundheit nicht weiter zu gefährden. Brittany ist zu klamm für ein Abo im Fitness-Studio, doch ihre Nachbarin überredet sie, einfach einmal um den Block zu rennen. Am nächsten Tag schafft sie zwei Häuserzeilen. Und kurz nachdem sie ihre erste Meile zurückgelegt hat, setzt sie sich ein schier unerreichbares Ziel: den New York City Marathon.  (filmecho)

 

Läuft von Do. 14.11. bis Sa. 16.11. um 21:15 Uhr und am Mo. 18.11. um 19:15 Uhr.

 


D


Das grüne Wunder – Unser Wald
von Jan Haft; D 2012; 93 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Der Naturfilmer Jan Haft liefert eine umfassende Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Fünf Jahre wurde an dem Film gearbeitet, an 70 Orten gedreht. Über 200 Stunden Filmmaterial sind so entstanden. Der Wald bedeckte früher den größten Teil der festen Erde. Aber immer mehr wurde abgeholzt, schon von den Römern und in der Folge von allen Völkern und Stämmen. Die Wüsten entstanden schließlich nicht von selbst. Und auch heute noch haben die diesbezügliche Gedankenlosigkeit und Profitgier kaum nachgelassen. Man braucht beispielsweise nur an das wertvolle Amazonas-Waldgebiet zu denken, dessen zunehmender Verlust, wie die Wissenschaft belegt, unabsehbare Konsequenzen haben wird.
In diesem Dokumentarfilm ist eine Menge zu entdecken: das Leben tausender Bäume und Pflanzen; der vielen Pilzsorten; der Hirsche, Wildschweine und Füchse; der Vögel; der Frösche und übrigen Amphibien; der Ameisen, Käfer und übrigen Insekten. Die Tages- und Nachtzeiten, die Jahreszeiten, die Gattungszeiten wurden ausgesucht. (Verleihinfo)

 

Läuft nur am Di. 12.11. um 19:00 Uhr. In Kooperation mit dem Bund Naturschutz e.V.
Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit dem BN Kreisvorsitzenden Steffen Scharrer statt.

 


Das perfekte Geheimnis
von Bora Dagtekin; D 2019; Min. offen; FSK: offen; mit Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Florian David Fitz, Jella Haase, Frederick Lau, Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring u.v.a.


Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Telefone. Und die Frage: Wie gut kennen sich diese Freunde und Paare wirklich? Als sie bei einem Abendessen über Ehrlichkeit diskutieren, entschließen sie sich zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch, und alles, was reinkommt, wird geteilt. Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate laut mitgehört, jede noch so kleine WhatsApp wird gezeigt. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem emotionalen Durcheinander aus – voller überraschender Wendungen und delikater Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr Geheimnisse und Lebenslügen, als zu Beginn des Spiels zu erwarten waren. In ”Das perfekte Geheimnis” lassen die FACK JU GÖHTE-Filmemacher Bora Dagtekin und Lena Schömann einen Abend unter Freunden eskalieren und bringen dafür ein einmaliges Star-Ensemble an einen Tisch. Die Komödie ist inspiriert und erfrischend zugleich. (Verleihinfo)


Läuft zum Bundesstart von Do. 31.10. bis So. 03.11. um 21:15 Uhr und von Sa. 02.11. bis Mi. 06.11. um 19:15 Uhr.

 

 

Der marktgerechte Patient
von Leslie Franke und Herdolor Lorenz; D 2018; 83 Min.; FSK: ab 12; Dokumentarfilm

 

Aktuell beklagen fast alle Parteien den Pflegenotstand. Dabei bleibt meist unerwähnt, dass die Schieflage hausgemacht ist. Die Ursache liegt in den 2003 eingeführten Fallpauschalen, die für sämtliche Diagnosen eine fixe Entlohnung festlegen und die Kommerzialisierung privater wie öffentlicher Klinikbetriebe befördern, was kaum zur ärztlichen Fürsorgepflicht passt. In ihrer empörten Dokumentation „Der marktgerechte Patient“ zeigen Leslie Franke und Herdolor Lorenz die prekären Zustände auf. Der programmatische Zusatztitel trifft den Tenor der Bestandsaufnahme: "Krank aus der Klinik" – so oder ähnlich lauten die Titel alarmierender Berichte aus deutschen Krankenhäusern. (Programmkino)

 

Läuft nur am So. 17.11. um 12:00 Uhr in Kooperation mit dem SPD Kreisverband. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Jens Marco Scherf (Landrat Landkreis Miltenberg), Stefan Kimmel (Geschäftsführer Verdi) und Marietta Eder (stellv. Landesvorsitzende der Bayern SPD – Verdi) statt.
Kombiticket 18,- Euro für Frühstücksbuffet und Eintritt, nur Film 7,50 Euro. Wir bitten um Reservierung.


Deutschstunde
von Christian Schwochow; D 2018; 125 Min.; FSK: ab 12; mit Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek, Sonja Richter, Maria Dragus, Louis Hofmann u.v.a.

 

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, schreibt er wie besessen seine Memoiren auf: Erinnerungen an seinen Vater, den Polizisten Jens Ole Jepsen, dessen Jugendfreund, den expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, und den Konflikt, der sich zwischen diesen beiden entwickelt. Im Zentrum dieser steht sein Vater Jens Ole Jepsen, der als Polizist zuverlässig seinen Pflichten nachkam.  (filmecho)

DEUTSCHSTUNDE von Christian Schwochow ist die kongeniale Umsetzung der berühmten Romanvorlage von Siegfried Lenz und erzählt auf eindringliche Weise von Deutschland in der NS-Zeit und der Rolle, die bedingungslose Pflichterfüllung darin spielte. (FBW Pressetext)

 

Läuft von Do. 14.11. bis So. 17.11. um 19:00 Uhr und am Di. 19.11. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.
Aufschlag wegen Überlänge.
Schul-Sondervorstellungen sind jeder Zeit möglich !

 


Die schönste Zeit unseres Lebens
von Nicolas Bedos; F 2019; 116 Min.; FSK: noch offen; mit Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.v.a.

 

Eine mitreißende Komödie voller Lebenslust, Charme und Esprit, die auf leichte und amüsante Weise mit der Frage spielt, was das Leben letztlich schön macht.
 „So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!“, denkt sich Maxime. Sein Vater Victor wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Victor braucht definitiv Hilfe! Und Maxime hat eine Idee. Sein Freund Antoine hat eine Firma, „Time Travellers“, die gut betuchten Kunden ermöglicht, in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio in eine Zeit ihrer Wahl zu reisen. Victor willigt ein. Er entscheidet sich für das Jahr 1974, den exakten Tag, an dem er sich in seine Frau Marianne verliebt hatte. Anfangs skeptisch, lässt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen. Und die Kulisse aus Neonlichtern, Schlaghosen und Zigarettenrauch wird zu einer Reise, in der die betörende Schauspielerin Margot die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt …
(Verleihinfo)

 

Läuft zum Bundsstart am Do. 28.11. um 21:30 Uhr, am Fr. 29.11., So. 01.12. und Mo. 02.12. um 19:15 Uhr, sowie am Sa. 30.11. und von Mo. 02.12. bis Mi. 04.12. um 17:00 Uhr.

 


Dora und die goldene Stadt
von James Bobin; USA 2019; 103 Min.; FSK: ab 12; mit Isabela Moner, Michael Peña, Eva Longoria, Temuera Morrison, Jeffrey Wahlberg u.v.a.

 

Dora, die den größten Teil ihres Lebens mit Vater und Mutter im Regenwald verbracht hat, muss sich der Highschool stellen. Dann verschwinden auch noch ihre Eltern – spurlos! Bald befindet sich die junge Entdeckerin gemeinsam mit dem Affen Boots, einem geheimnisvollen Dschungelbewohner und einer chaotischen Gruppe von Teenagern mitten in einem großen Abenteuer. Es liegt nun an Dora, ihr ganzes Dschungel-Know-how zu nutzen ... (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am So. 24.11. um 15:00 Uhr.

 

 

E


Es geht ein dunkle Wolk herein
von Oliver Wörner, Schnitt Helmut Herbst; D 2019; 80 Min.; Dokumentarfilm

 

Wortarm, in den Bildern sich selbst erzählend, schwelgt dieser Film in den Bildern des bäuerlichen Lebens im Odenwald – aber frei von jeder Idealisierung.
So nah authentisch und poetisch kann das Leben sein.
Ganz unaufdringlich und ohne jede Theatralik trägt uns dieser warmherzige Film in den bäuerlichen Alltag der Menschen im nördlichen Odenwald. Eine Erkundungsreise in die ganz nah liegende Fremde. Die drei „Hübners“ leben und arbeiten hier. Sie pflegen ihre alten Landmaschinen aus den 1960ern und züchten ihr eigenes Saatgut, um unabhängig zu bleiben von der modernen quasi-industriellen Landwirtschaft. Und es war einer von ihnen, der auf die Idee kam, ihr Leben auf einen Film zu bannen. Er übernahm die Kamera bei diesem Heimatfilm der besonderen Art und ein anderer Nachbar montierte den Film. Handarbeit also, sehr schön wortarm und ohne besserwisserischen Erzählton eines Kommentators. Großartige Filmmomente, in denen doch eigentlich gar nichts passiert. Ergänzen, muss man, dass der „Nachbar“, der den Film montierte und produzierte, zufällig der namhafte Helmut Herbst ist, Regisseur und emeritierter Filmprofessor in Offenbach, dem seine ehemaligen Studenten halfen, diesen Film außerhalb des Systems zu realisieren. (Verleihinfo)

 

Läuft am Di. 03.12. um 19:00 Uhr als Sondervorstellung in Anwesenheit des Cutters Helmut Herbst. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch statt.
Wiederholung und weiter Vorstellungen sind im Dezember geplant. Sonderschulvorstellungen sind jederzeit möglich.

 


G


Guardians of the Earth - Als wir entschieden, die Welt zu retten von Filip Antoni Malinowski; D/A 2017; 89 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Ein Film über die Weltklimakonferenz 2015 in Paris – was für ein ambitioniertes Vorhaben! Doch Filip Antoni Malinowski ist ein wirklich spannender Film gelungen, den er wie einen Thriller erzählt: Nur 11 Tage bleiben den Vertretern aus 195 Ländern der Erde, um zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine gemeinsame Erklärung zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu verabschieden. Sicherlich ist dies keine leichte Kost, der Film erfordert viel Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich mit dem Thema Umweltpolitik auseinanderzusetzen, wobei die Betonung auf „Politik“ liegt. Doch der Blick auf die Konferenz und hinter ihre Kulissen, auf die Mitstreiterinnen und Mitstreiter, ob prominent oder nicht, entpuppt sich als so interessant und dramatisch, dass die Dokumentation gerade auch junge Menschen ansprechen könnte. Das Thema geht allerdings alle an: die Rettung der Erde. (Programmkino)

 

Läuft im Rahmen der Veranstaltungsreihe ”Energie und Klima Herbst 2019” vom Landratsamt Miltenberg nur am Di. 19.11. um 19:00 Uhr.
Ermäßigter Eintrittspreis: 5,- Euro. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch statt.

 


J


Joker
von Todd Phillips; USA 2019; 122 Min.; FSK: ab 16; mit Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz, Frances Conroy, Brett Cullen, Shea Wigham, Bill Camp u.v.a.

 

Während er die Straßen von Gotham City durchstreift und mit den Zügen des Transitverkehrs durch die Stadt fährt, trägt Arthur Fleck zwei Masken. Die eine malt er sich für seine Arbeit als Clown auf. Die andere kann er niemals ablegen: Es ist die Verkleidung, die er für seine Versuche trägt, sich als Teil seiner Umwelt zu fühlen. Doch jedes Mal, wenn er drangsaliert, verspottet oder gehänselt wird, entfernt sich der Außenseiter einen Schritt weiter von seinen Mitmenschen. (filmecho)

 

Läuft von Do. 21.11. bis Sa. 23.11. um 21:15 Uhr. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

L


Lucy
von Luc Besson; F 2014; 89 Min.; FSK: ab 12; mit Scarlett Johansson, Morgan Freeman, Amr Waked u.v.a.

 

In unserer Retrospektive über den genialen französischen Regisseur Luc Besson, der Genre-Filme wie ”Im Rausch der Tiefe”, ”Nikita”, ”Léon – Der Profi” und ”Das fünfte Element” auf die Leinwand gebracht hat, geht es im November mit ”Lucy“ weiter. Er wurde am 18. März 1959 in Paris geboren. Als Sohn von zwei Tauchlehrern verbrachte
Luc Besson einen Teil seiner Kindheit in Italien, Kroatien und Griechenland und wurde bereits früh vom Element Wasser geprägt. Sein erstes Berufsziel war deshalb auch Meeresbiologe, was jedoch durch einen Tauchunfall, den Luc Besson mit siebzehn hatte, vereitelt wurde. Luc Besson begann deshalb, sich für eine Filmkarriere zu interessieren und schrieb bereits sehr früh erste Entwürfe der Drehbücher, die er später ”Im Rausch der Tiefe” und ”Das fünfte Element” verfilmte. Neben seinen Regiearbeiten widmete er sich insbesondere auch dem Schreiben und Produzieren von Stoffen, deren Regie er anderen überließ, wie etwa bei ”Taxi” oder ”Ghettogangz – Die Hölle vor Paris".
Viel Spaß im Kino wünscht Euch Dieter Lebert

 

Lucy wacht nach einer durchfeierten Nacht auf und bemerkt eine frisch genähte Schnittwunde am Bauch. Bald erfährt sie, dass ihr ein Paket mit Rauschmitteln eingepflanzt wurde – das sie nun für Gangster transportieren soll. Doch die gesamte Drogendosis gerät in Lucys Blutbahn, ohne dass sie ums Leben kommt. Stattdessen entwickelt sie ungeahnte Kräfte. Lucy beschließt, ihre neuen Fähigkeiten einzusetzen, um ihre Widersacher zu besiegen. Dafür wendet sie sich an den renommierten Wissenschaftler Professor Norman. (filmecho)


Läuft am Di. 05.11. und Mi. 06.11. um 21:15 Uhr.

 

 

M


Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo!
von Neele Leana Vollmar; D 2019; 94 Min.; FSK: 0; mit Meggy Hussong, Yola Streese, Levi Kazmaier, Laila Ziegler, Laura Tonke, Carolin Kebekus u.v.a.

 

Lotta Petermann steckt mittendrin im Familienwahnsinn: Mutter Sabine kocht ayurvedisch und arbeitet jetzt auch noch im Meditationsstudio von Heiner Krishna. Vater Rainer ist meistens mürrisch, und ihre beiden Brüder ärgern Lotta den ganzen Tag. Zum Glück hat sie mit der besten Freundin Cheyenne und dem nerdigen Paul eine eigene Bande – und mit der eingebildeten Mitschülerin Berenike ein Feindbild. Kinderfilm, basierend auf der Bestseller-Buchreihe "Mein Lotta-Leben" von Alice Pantermüller und Daniela Kohl. (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 09.11. und So. 10.11. um 15:00 Uhr.

 

 

Morgen, Findus, wird's was geben
von Lerdam Sörensen; S/D 2005; 77 Min.; FSK: 0; Animationsfilm

 

Diesmal verspricht Petterson seinem Kater Findus, dass der Weihnachtsmann am Heiligabend Findus seine Geschenke bringen wird. Um sein Versprechen zu halten, obwohl er doch selbst nicht an den Weihnachtsmann glaubt, baut er für Findus eine Weihnachtsmaschine. Als er an Heiligabend am Auslöser seiner Konstruktion zieht, geschicht etwas unerwartetes und magisches... (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 16.11.  um 15:00 Uhr und am So. 17.11. bereits um 14:30 Uhr im Mitmachkino mit unserem Maskottchen Suseva und dem Team von Frau für Frauen e.V.

 

 

N


Norddeutschland bei Nacht
von Marcus Fischötter; D 2018; 93 Min.; FSK: ab 0; Dokumentarfilm

 

Was passiert tatsächlich zwischen Sonnenuntergang und Morgendämmerung in den nördlichen Bundesländern Deutschlands? Wenn die meisten Menschen schlafen, kommen andere noch lange nicht zur Ruhe. Der Dokumentarfilm „Norddeutschland bei Nacht“ zeigt Häfen und Werften bei der nächtlichen Arbeit, illuminierte Altstädte und hell leuchtende Industriestandorte. Viele Bilder aus der Luft, demonstrieren jede Menge Nachtaktivität und dass die völlige Finsternis heutzutage keine Realität mehr ist. Mit dem Hubschrauber und besonders lichtempfindlichen Spezialkameras an Bord fliegen Autor Fischötter und sein Team über blinkende Windparks, Krabbenfischer im Mondschein und Bauern, die im Scheinwerferlicht ihrer Mähdrescher Felder pflügen; hinweg über die Häfen von Rostock, Kiel und Hamburg, vorbei an Ölplattformen und Raffinerien. Neben den faszinierenden Luftaufnahmen, die das beeindruckende Spiel von Licht und Dunkelheit in großen Bildern einfangen, stellt der Film Menschen vor, die in und mit der Dunkelheit arbeiten. (filmecho)

 

Läuft von Do. 21.11. bis Sa. 23.11. um 19:15 Uhr.

 


Nur die Füsse tun mir leid
von Gabi Röhrl; D 2019; 94 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Der persönliche November-Filmtipp von Dieter:  Nur die Füsse tun mir leid

Nachdem personelle Trennungen von zwei Mitarbeiterinnen in den letzten zwei Monaten mich regelrecht emotional erschlagen haben, kann ich endlich durchstarten und mich ganze dem Kino wieder zuneigen. Einer meiner größten Wunschträume den ich seit Jahren habe, wird in diesem Film, zumindest auf der Leinwand realisiert. Einmal im Leben den Jakosweg allein gehen. Zwar ist dieser sehr touristenlastige ca. 800 km lange Weg stark frequentiert, dennoch glaube ich, dass dieser Weg etwas mir Dir macht und man verändert nach Hause kommt.

Mittendrin, statt nur dabei: Gabi Röhrl, die 56jährige waschechte Holledauerin, die 30 Jahre lang als Wirtin die Klosterschenke in Weltenburg im schönen Niederbayern geführt hatte, nimmt uns in „Nur die Füsse tun mir leid“ mit auf eine einzigartige Reise über den Jakobsweg. Der Weg beginnt in St. Jean Pied de Port, einem kleinen französischen Städtchen am Fuße der Pyrenäen. Von dort aus brechen jedes Jahr unzählige Menschen auf, um das entfernte Santiago de Compostela zu erreichen.

Erleben Sie große und kleine Glücksmomente mit den Pilgern, beeindruckende Landschaften und interessante Begegnungen. Erklimmen Sie mit ihnen steile Bergpässe, queren karge Hochebenen und schwelgen in grünen Landschaften. Emotionales Finale ist die Ankunft bei der großen Kathedrale – ein bewegendes Schauspiel. Der Film zeigt Ihnen, wie es wirklich ist, diesen strapaziösen Weg auf sich zu nehmen – und dabei ein Stück weit zu sich selbst zu finden.
Wer den Camino gegangen ist, kennt das Gefühl, das einen nicht mehr loslässt. Der Weg in Verbindung mit den Einheimischen und den Pilgern machen ihn einzigartig. Bereits nach wenigen Tagen am Camino entsteht in einem Zeitfenster von zwei bis drei Tagen eine kleine „Pilgerfamilie“. Es entwickelt sich eine Vertrautheit untereinander. Das gewagte Unterfangen brachte Gabi Röhrl  über fast sechs Wochen den täglichen und direkten Kontakt zu vielen Mitpilgern.
Erleben Sie die Höhen und Tiefen einer spannenden Reise, die kleine und große Glücksmomente von Pilgern und interessante Begegnungen mit Menschen. Kommen Sie mit auf eine emotionale Reise, auf der immer der Weg „Hauptdarsteller“ bleibt – was diesen Dokumentarfilm unverwechselbar macht.
Euer Dieter Lebert

 

Läuft am Sa. 23.11. um 15:00 Uhr, am Do. 28.11., Fr. 29.11. und So. 01.12. um 17:00 Uhr, am Fr. 29.11. um 21:15 Uhr, Sa. 30.11. um 15:00 Uhr und am So. 01.12. um 12:30 Uhr in der Matinee.

 


R


Rocca verändert die Welt
von Katja Benrath; D 2018; 101 Min.; FSK: 0; mit Luna Marie Maxeiner, Barbara Sukowa, Fahri Yardim, Mina Tander, Detlev Buck, Cordula Stratmann u.v.a.

 

Die ebenso kluge wie mutige Rocca ist erst 11 Jahre alt und lebt trotzdem ganz alleine in einem Haus in Hamburg. Doch damit sind sowohl ihre Lehrer als auch die örtlichen Behörden überhaupt nicht einverstanden. Doch das Mädchen kämpft für sein selbstbestimmtes Leben und beweist, dass auch ein Kind die Kraft hat, die Welt zu verändern. (filmecho)

 

Läuft am Do. 21.11. um 14:30 Uhr als Sondervorstellung in Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. und im Kinderkino am So. 01.12. um 15:00 Uhr.

 


S


Shorts Attack – Grenz(be)ziehungen – 30 Jahre Mauerfall
7 verschiedene Kurzfilme; 90 Min.; alle Filme in der Originalversion mit deutschen Untertiteln

 

Mauern überall: In Mexiko, Israel und der Festung Europa zeigt sich der Mauerbau als Strategie gegen Kommunikation und Völkerverständigung. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Mauerfall“ sollen die Bollwerke bereist, die Undurchdringlichkeit von Beton und Stacheldraht getestet und auf Stasi-Thriller zurückgeblickt werden. (Verleihinfo)

CONTRAST
von Ali Soozandeh; D 2002; 4 Min; Animationsfilm
Zwei Männchen, ein schwarzes in einer weißen Welt und ein weißes in einer schwarzen, kämpfen gegeneinander. Worum eigentlich?

BORDELINE / Al Hagvul
von Dmitry Konoplov; IL 2015; 15 Min; Kurzfilm
Ein abgehalfterter Drogendealer trifft beim routinemäßigen Paket-Tausch am israelischen Grenzzaun auf einen palästinensischen Fußballer.

BIOTOP
von Paul Scholten; D 2018; 11 Min; Dokumentarfilm
In München-Neuperlach wurde beim Bau einer Flüchtlingsunterkunft nicht bedacht, dass ein wunderbares Biotop entstehen würde.

HALMASPIEL
von Betina Kuntzsch; D 2017; 14 Min; Animation & Dokumentarfilm.
„Meine Mutter war eine gute Halma-Spielerin“: Eine Lebensgeschichte im zweiten Weltkrieg, in der DDR und schließlich im vereinten Deutschland.

DIE BESONDEREN FÄHIGKEITEN DES HERRN MAHLER
von Paul Philipp; D 2018; 29 Min; Kurzspielfilm
DDR, 1987: Die Volkspolizei beauftragt Sonderermittler Mahler, den Fall eines verschwundenen 6-Jährigen zu klären.

EVERYTHING ALRIGHT / Minden Rendben
von Borbála Nagy; D 2018; 12 Min; Kurzspielfilm
Sein erster Arbeitstag an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien. Er soll Flüchtlinge abhalten und wird mit der Realität konfrontiert.

M.A.M.O.N. Monitor Against Mexicans Over Nationwide
von Ale Damiani; MEX/ROU 2016; 6 Min; Animationsfilm
Ein Mecha-Roboter in Trump-Erscheinung bricht durch die mexikanische Grenzmauer und erklärt seinen vom Himmel gefallenen Feinden den Krieg.

 

Läuft am So. 17.11. und Mo. 18.11. um 21:15 Uhr.

 

 

Skagarrak – Auf Fangfahrt mit der J. von Cölln
von Werner Lebert;  D 2019; 60 Min.; Altersempfehlung: ab 10 Jahre; Dokumentarfilm

 

Die "J. von Cölln", ein Trawler der Firma Kutterfisch aus Cuxhaven, hat ihr zugewiesenes Fanggebiet im nördlichen Skagerrak sowie zwischen den Shetlandinseln und der norwegischen Küste. Die Bedingungen auf See gehören zu den härtesten und schwierigsten, die man sich als Filmemacher vorstellen kann. Windstärken von 10 bis 11 sind keine Seltenheit, der ca. 40 Meter lange und 10 Meter breite Kutter ist dann ein Spielball der Wellen. „Es ist nicht die Frage, ob man seekrank wird“, erklärt Werner Lebert, „die Frage ist, ob man so seekrank wird, dass man von Bord muss. Und 90 Prozent der Filmcrews müssen von Bord!“
38 Tage lang haben Lebert und der Kameramann Bernd Effenberger die Fischer auf dem Trawler „J. von Cölln" begleitet und ihre harte Arbeit dokumentiert.

SKAGERRAK lebt von seinen atmosphärisch dichten und stellenweise sehr emotionalen Bildern. Durch die außergewöhnliche Kameraführung gelang eine sehr persönliche, fast intime Dokumentation der Crew und deren Leben an Bord. Ein MUSS für jeden Kinofan.
SKAGERRAK lief als Deutschlandpremiere auf dem HUSUMER Filmfest. (Werner Lebert)

 

Läuft am So. 24.11. um 19:00 Uhr. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit dem Filmemacher Werner Lebert statt. Bereits ab 18:00 Uhr laden wir Sie zu leckeren Fischgerichten ein.

 


Systemsprenger
von Nora Fingscheidt; D 2019; 125 Min.; FSK: ab 12; mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela M. Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff u.v.a.

 

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. (filmecho)

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte die Regisseurin in der Berlinale. Der Film erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten. Benni ist neun, keineswegs dumm, aber oft nicht zu bändigen, sie hasst es, im Gesicht berührt zu werden, eine Schwäche, die andere Kinder in der Schule oder den wechselnden Heimen, durch die Benni gereicht wird, auszunutzen verstehen. Kommt es zum Streit reicht eine Berührung und Bennis rastet aus. Die Sozialarbeiterin Frau Bafané hat trotz allem große Sympathien für Benni, sieht, dass sie ein kluges Kind ist, doch langsam gehen ihr die Optionen aus. Kein Heim in der Region will Benni mehr aufnehmen, jede Möglichkeit scheint erschöpft, auch die an sich Beste, eine Rückkehr zur Mutter Bianca ist wenig aussichtsreich, denn die Mutter ist von ihrer Tochter komplett überfordert. (Programmkino)

 

Läuft am Sa. 30.11. um 19:00 Uhr als Sondervorstellung in Kooperation mit der Jugendhilfe im Landkreis Miltenberg. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit dem Sozialdienstes vom Landkreis Miltenberg statt.
Wiederholung am So. 01.12. und Mo. 02.12. um 21:15 Uhr, weiter Vorstellungen sind im Dezember geplant. Sonderschulvorstellungen sind jederzeit möglich. Aufschlag wegen Überlänge.

 


T


Tea with the Dames – Ein unvergesslicher Nachmittag
von Roger Michell; GB 2018; 84 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith, die für ihre schauspielerischen Leistungen zu „Dames“ geadelt wurden, treffen sich seit mehr als 50 Jahren in einem Cottage zum Tee. Dort erzählen sie freimütig, mit viel Humor und ohne Sentimentalität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Kollegen und Ex-Ehemänner sowie vom Lampenfieber. Jede für sich hätte schon genug zu berichten gehabt – zusammen aber ergibt sich ein faszinierendes Bild vierer starker und dabei völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten. (filmecho)

 

Läuft am Di. 19.11. um 14:30 Uhr in der Deutschen Voice-Over Fassung. Moderiert wird die Vorstellung von Barbara Schenk-Hofmann und Hedwig Baron. Bereits ab 13:30 Uhr besteht die Möglichkeit im Kino Bistro bei Kaffee und Kuchen von der Handwerksbäckerei Kirchgässner ins Gespräch zu kommen.

 


The Danish Girl
von Tom Hooper; GB/D/USA 2015; 120 Min.; FSK: ab 6; mit Eddie Redmayne, Alicia Vikander, Matthias Schoenaerts, Ben Whishaw, Amber Heard, Sebastian Koch u.v.a.

 

Filmreihe: GENDER – Freiheit
Gender hat sich als Fachbegriff für „Geschlecht“ auch im deutschsprachigen Raum etabliert. Wir veranstaltet von Oktober 2019 bis März 2020 eine ”Gender – Freiheit”-Filmreihe.
In unserem Alltag sind stereotypische Geschlechtervorstellungen sehr ausgeprägt, ob in der Familie, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Unbewusste Handlungen und Aussagen führen dazu, dass bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten als maskulin oder feminin bestimmt werden. Mädchen wie Jungen werden dadurch oft nicht gleichberechtigt gefördert und sozialisiert.
In Kooperation mit Silke Hess ”Trans-Ident e.V. Beratungsstelle für Aschaffenburg, Frankfurt und Miltenberg” und Isis und Maria Nike Mrugalla ”Kultur & Gestalt” in Mannheim.
Viel Spaß und gute konstruktive Diskussionen wünscht Dieter Lebert

Einar Wegener führt mit Ehefrau Gerda ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der 20er Jahre. Als die anfangs noch erfolglose Malerin Gerda ihren Ehemann bittet, als weibliches Modell zu posieren, finden die daraus resultierenden Porträts großen Anklang. Es scheint, als habe Gerda endlich ihre Muse gefunden. Unterdessen entwickelt Einar eine ganz eigene Liebe – die Liebe zu Lili Elbe, der Frau, als die er fortan leben möchte. Immer stärker wird der Wunsch, auch körperlich als Frau zu leben. Doch was bedeutet dieser Schritt für ihr gemeinsames Leben, für ihre Ehe? Drama nach dem gleichnamigen Bestseller von David Ebershoff aus dem Jahr 2000. (filmecho)

 

Läuft am Do. 28.11. um 19:15 Uhr. Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Silke Hess und Isis & Maria Nike Mrugalla statt.

 


They Shall Not Grow Old
von Peter Jackson; USA 2019; 99 Min.; FSK: ab 16; Dokumentarfilm

 

Peter Jackson wurde durch die "Der Herr der Ringe"-Trilogie weltberühmt. Jetzt kommt sein erster Dokumentarfilm in die Kinos: So real wie in "They Shall Not Grow Old" hat man den Ersten Weltkrieg noch nie gesehen. Mit der Restauration originalen Filmmaterials aus dem Ersten Weltkrieg unter Verwendung modernster Technik rückt der Regisseur die Erlebnisse der Soldaten ins Bild und zeigt, wie die Realität des Kriegs für diejenigen aussah, die an der Front kämpften: der Alltag in den Schützengräben, die Kameradschaft und das Bedürfnis nach Humor inmitten des Grauens. Die einzigen Begleitkommentare stammen aus Interviews mit Veteranen des Ersten Weltkriegs. (filmecho)

 

Läuft von Mo. 25.11. bis Mi. 27.11. um 21:15 Uhr in der O.m.U.-Version.

 

 

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
von Cyril Dion, Mélanie Laurent; F 2015; 118 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Was, wenn es ein Rezept gäbe, unsere Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift "Nature" eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich damit nicht abfinden. Also sprechen sie mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Der dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend.
Eine engagierte, einfühlsame Doku!  (filmecho)

 

Läuft am Sa. 23.11. und So. 24.11. um 17:00 Uhr.

 


U


Und der Zukunft zugewandt
von Bernd Böhlich; D 2018; 108 Min.; FSK: ab 12; mit Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober, Stefan Kurt, Barbara Schnitzler, Karoline Eichhorn, Carlotta von Falkenhayn u.v.a.

 

Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zugleich als Story über eine starke Frau, die bis zur Selbstverleugnung an ihre Visionen einer besseren Welt glaubt. Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia anno 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden. Die Liebe zu einem Arzt sorgt alsbald für dramatische Entwicklungen. Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte. (Programmkino)

 

Läuft am So. 03.11. um 12:30 Uhr in der Matinee, am So. 03.11. und Mo. 04.11. um 21:15 Uhr, sowie am Mi. 06.11. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.

 


Und wer nimmt den Hund?
von Rainer Kaufmann; D 2019; 93 Min.; FSK: 0; mit Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Lucie Heinze, Angelika Thomas, Marcel Hensema u.v.a.

 

Das kommt in den besten Familien vor: Mitten in seiner Midlife-Crisis hat sich Georg in seine wesentlich jüngere Arbeitskollegin Laura verliebt. Für Georgs Frau Doris bricht erst eine Welt zusammen, bevor sie ihren Noch-Ehemann zur Paartherapeutin schleppt. Bei der geduldigen Frau Dr. Bruhns kommen all die unausgesprochenen Ängste und Sehnsüchte der letzten Jahre auf den Tisch. Vor allem aber jede Menge Aggression. Während sich die zukünftig geschiedenen Eheleute krampfhaft um Konversation bemühen und ihre Auffassung der gemeinsamen Vergangenheit unterschiedlicher kaum sein könnte, gehen ihre Leben getrennt voneinander weiter. Dabei merkt Georg langsam, aber sicher, dass so eine dreißig Jahre jüngere Freundin ganz andere Ansprüche hat als seine gleichaltrige Ehefrau und Doris beginnt den Neuanfang kreativ zu nutzen und sich selbstständig zu machen. Doch für beide fangen die Probleme damit erst an… (Programmkino)

 

Läuft am So. 24.11. um 12:30 Uhr in der Matinee und von Mo. 25.11. bis Mi. 27.11. um 17:00 Uhr.

 


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Yesterday
von Danny Boyle; GB 2019; 117 Min.; FSK: 0; mit Himesh Patel, Lily James, Kate McKinnon, Ana de Armas, Ed Sheeran, Sophia Di Martino, Joel Fry, Ellise Chappell u.v.a.

 

Jack Malik ist ein ebenso leidenschaftlicher wie erfolgloser Singer-Songwriter. Den Traum vom großen Durchbruch hat er längst begraben, nur seine Jugendfreundin Ellie hält unerschütterlich daran fest. Eines Tages wird Jack während eines mysteriösen weltweiten Stromausfalls von einem Bus angefahren. Als er wieder zu Bewusstsein kommt, stellt er fest, dass die ehemals berühmteste Band der Welt – The Beatles – und ihr Repertoire zwar aus dem Gedächtnis der gesamten Menschheit gelöscht wurde, nicht jedoch aus seinem. (filmecho)

 

Läuft am Do. 21.11. und Fr. 22.11. um 17:00 Uhr, sowie am Mo. 25.11. und Di. 26.11. um 19:15 Uhr.