Aktuelle Programmübersicht zum Lesen

 

in alphabetischer Reihenfolge A-Z

 

 

 

 

A

Alfons Zitterbacke
von Mark Schlichter; D 2018; 92 Min.; FSK: 0; mit Tilman Döbler, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow, Leopold Ferdinand Schill, Lisa Moell u.v.a.


Familienkomödie nach dem Buch "Alfons Zitterbacke – Die Geschichten eines Pechvogels" von Gerhard Holtz-Baumert. Der zehnjährige Alfons Zitterbacke träumt davon, als genialer Erfinder und Astronaut das Weltall zuerobern. Leider stolpert der liebenswerte Visionär in der Gegenwart von einem Missgeschick ins nächste. Denn so geistreich seine Ideen auch sind, Lehrer und Eltern verzweifeln daran. Nur Alfons' Freund Benni steht zu ihm. Ein Fluggeräte-Wettbewerb der Schule bietet die Gelegenheit, die Lage zu ändern. (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 15.06. und So. 16.06. um 15:00 Uhr.

 

 

Atlas
von David Nawrath; D 2017; 100 Min.; FSK; ab 12; mit  Rainer Bock, Albrecht Schuch, Thorsten Merten, Uwe Preuss, Roman Kanonik, Nina Gummich u.v.a.

 

Der persönliche Juni Filmtipp von Dieter: 
Mit freundlicher Unterstützung der Fa. Beato Umzüge & Dienstleistungen
In der griechischen Mythologie trägt der Titan Atlas von Zeus auferlegt, zur Strafe das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern. Auch der menschliche Titan in David Nawraths Spielfilmdebüt hat Einiges zu schleppen. Statt Atlas, heißt er Walter und ist Möbelpacker für Zwangsräumungen. Als ehemaliger Gewichtheber kann er auch heute noch mehr schwere Möbel heben als seine jüngeren Kollegen. Er ignoriert seine Schmerzen, die ihm der Knochenjob bereitet, seine Kraft lässt langsam nach, kündigen will Walter jedoch nicht, ist der Job doch alles was er im Leben hat. Rainer Bock bewegt sich als Walter mit störrischem Ausdruck durch den Film. Doch als sein Wunsch, immer unter dem Radar des Lebens zu gehen um nicht aufzufallen, von der Begegnung mit seinem Sohn komplett über den Haufen geworfen wird, merkt man die große Stärke Bocks, mit der er der Figur förmlich Leben und Energie einhaucht.
Es gibt wenige Momente, die Walter zum Lachen bringen. Bei einem Feierabendbier brummelt er seinem Arbeitskollegen zu: ”Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Jeder lädt sich seine Last selber auf. Und jeder muss sie auch selbst tragen”. Diesen Walter kann ich sehr gut verstehen, hatte ich doch selbst vor meinem wahren Kinoleben, bei der Fa. Beato Tag für Tag schwere Möbel transportiert um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Wenn die Männer morgens vor einer Wohnungstür aufgereiht stehen, ist vorne immer der Gerichtsvollzieher, Walter wartet meist ganz hinten. Eines Morgens steht Walter mit der Kolonne vor einer Wohnungstür, in dessen Wohnung ein äußerst wehrhafter Mieter lebt, mit dem er etwas zu tun hat, wie es sich später herausstellt. Als der Mieter die Tür öffnet, glaubt Walter in dem jungen Familienvater seinen Sohn Jan zu erkennen, den er vor Jahren im Stich gelassen hat.
Wie es sich trifft, stößt an diesem Tag auch ein neuer Mann zu der Truppe. Er heißt Moussa, stammt aus einer arabischen Familie in Frankfurt, und er ist ein Schläger. Der Mieter zückt das Handy, um die Amtshandlung zu filmen, da schlägt Moussa einfach zu. Wovon keiner zu diesem Zeitpunkt weiß, ist der  Gerichtsbeschluss über die Aufhebung des Räumungstitels. Walter nähert sich, ohne sich zu erkennen zu geben Jan und dessen Familie behutsam an, um ihm zu helfen. Als Walter aber klar wird, wie unberechenbar sein Chef ist, da dieser sich in ein riskantes Immobiliengeschäft eingelassen hat, gerät er zunehmend unter emotionalen Druck. Ohne Zweifel ist  ”Atlas” originell als symbolträchtige Erzählung über den „kleinen Mann. Es ist ein politischer, brisanter Film über die Mietproblematik und zu gleich eine Familientragödie. Im Kern erzählt der Film von einer Vater-Sohn-Geschichte, die durch einen bloßen Zufall losgetreten wird. Der Film ist dramaturgisch klug aufgebaut und sehr gut umgesetzt. Das starke Charakterporträt entwickelt zum Ende eine große emotionale Wucht und wirft im Gesamten einen Blick auf das Möbelpacker-Milieu, dass nicht oft erzählt wird. Ich wünsche Ihnen spannende Unterhaltung zum ATLAS. ”Möbel kann man packen, das Leben nicht”.
Euer Dieter Lebert


Läuft am Fr. 07.06. und Sa. 08.06. um 17:00 Uhr, am Di. 18.06. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino. Sondervorstellungen sind jeder Zeit möglich!

 

 

B

Ballon
von Michael Bully Herbig; D 2018; 125 Min.; FSK: ab 12; mit Karoline Schuch, Friedrich Mücke, David Kross, Alicia von Rittberg, Jella Haase u.v.a.

 

Sommer 1979 in Thüringen: Die beiden Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbstgebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch das Fluggerät stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Ballon zu bauen. Ein spannender Thriller nach wahren Begebenheiten. (filmecho)

 

Läuft am Di. 18.06. um 14:30 Uhr im Seniorenkino, Aufschlag wegen Überlänge. Moderiert wird die Vorstellung von Maria Keller.

 

 

Britt-Marie war hier
von Tuva Novotny; S 2019; 97 Min.; FSK: noch offen; mit Pernilla August, Peter Haber, Anders Mossling, Malin Levanon, Lance Ncube, Olle Sarri, Vera Vitali u.v.a.

40 Jahre dasselbe Leben, dieselbe Routine, dieselben Listen, die man Tag für Tag arbeitet. Eintönig, aber irgendwie auch heimelig - zumindest für Britt-Marie, deren Leben sich erst ändert, als ihr Mann Kent einen Herzinfarkt hat und herauskommt, dass er sie betrügt. Sie verlässt ihn. Es ist niemals zu spät, ein neues Leben zu beginnen: So räumt die 63-jährige nicht nur mit ihrer alten Hausfrauenexistenz auf, sondern sorgt darüber hinaus in ihrem neuen Heimatort Borg für frischen Wind. Sie findet dort eine Anstellung als Freizeitbetreuerin, Jugendbetreuerin und Fussballtrainerin. Ordnung ist in diesem Milieu Mangelware, und Britt-Marie wird gezwungen, sich mit sich selbst und mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen. (filmecho)


Läuft von Do. 20.06. bis Sa. 22.06. sowie Mo. 24.06. bis Mi. 26.06. um 19:15 Uhr, am So. 23.06. um 17:00 Uhr und am Mi. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.

 

 

C

Christo - Walking on Water
von Andrey Paounov; USA/I 2018; 105 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm


Vor dem malerischen Bergpanorama der italienischen Alpen realisierte der Installationskünstler Christo 2016 auf dem Lago d'Iseo seine „Floating Piers“.Mit leuchtend gelben Stoffbahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem Ufer. Das Werk existierte nur für 16 Tage, ermöglichte es aber über 1,2 Millionen Besuchern auf dem Wasser zu laufen. Der Film folgt dem turbulenten Entstehungsprozess des ungewöhnlichen Kunstwerks. (filmecho)

 

Läuft am Di. 11.06. und Mi. 12.06. um 21:15 Uhr. Von Do. 20.06. bis Sa. 22.06. um 17:00 Uhr.

 

 

D

Das Ende der Wahrheit
von Philipp Leinemann; D 2018; 105 Min.; FSK: ab 16; mit Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Axel Prahl, Claudia Michelsen, August Zirner, Antje Traue, Katharina Lorenz,u.v.a.


Martin Behrens, Zentralasien-Experte beim Bundesnachrichtendienst, ist sich sicher, mit seiner Arbeit einen großen Beitrag zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu leisten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf ein Münchner Restaurant wachsen seine Zweifel an der Mission des BND. Als Behrens in einen immer tieferen Strudel aus Intrigen, Machtmissbrauch und Korruption gerät, muss er einsehen, dass der größte Feind im Innern lauert. Ein Polit-Thriller mit einer hervorragend recherchierten Geschichte, die zeitgemäß, politische, gesellschaftliche Fragen auf überzeugende Weise behandelt. (filmecho)


Läuft von Fr. 14.06. bis So. 16.06. um 17.00 Uhr. Am Mo.17.06. und Di. 18.06. um 21:15 Uhr, am Mi. 19.06. um 19:15 Uhr.

 

 

Der Flohmarkt von Madame Claire
von Julie Bertuccelli; F 2018; 95 Min.; FSK: 0; mit Catherine Deneuve, Chiara Mastroianni, Alice Taglioni, Colomba Giovanni, Laure Calamy, Samir Guesmi, u.v.a.

 

Anders, als der Titel erwarten lässt, ist dies ein Melodram, auch wenn anfangs eine gewisse Leichtigkeit vorherrscht. Im Mittelpunkt steht Claire Darling, eine alte Dame, die sich in den Kopf gesetzt hat, ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen. Auf unterschiedlichen Zeitebenen enthüllt sich nach und nach Claires tragische Geschichte. Catherine Deneuve spielt die Madame Claire mit würdevoller Eleganz. Von einer alten Freundin alarmiert, kehrt Claires Tochter Marie zum ersten Mal nach 20 Jahren in ihr Zuhause zurück,ihre Tochter im Leben, Chiara Mastroianni, ist auch die Tochter im Film, und die beiden Stars gemeinsam spielen zu sehen, ist ein echtes Erlebnis. Angesichts der grandiosen Besetzung und einer sehr liebevollen Ausstattung rückt die dramaturgische Gestaltung etwas in den Hintergrund.  (Programmkino)

 

Läuft am Fr. 24.05. und Sa. 25.05. um 21:15 Uhr, von So. 26.05. bis Mi. 29.05. um 19:15 Uhr

 

 

E

Edie - Für Träume ist es nie zu spät
von Simon Hunter; GB 2017; 102 Min.; FSK: 0; mit Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson, Paul Brannigan, Wendy Morgan u.v.a.

 

Edie hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrüstung wagt sie das Abenteuer und engagiert den jungen Jonny, um sie für den herausfordernden Aufstieg vorzubereiten. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte – und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt. In der Hauptrolle der forschen aber liebenswerten Edie bahnt sich eine brillant Sheila Hancock schnell ihren Weg in die Herzen der Zuschauer. In temberaubenden Bildern fängt der Film die Schönheit der schottischen Highlands ein und offenbart wie beiläufig die Einmaligkeit des Lebens. Der beglückende Publikumsliebling erzählt von verpassten Chancen, der Erfüllung lang gehegter Träume und vom Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. (Verleihinfo)

 

Läuft am Do. 30.05. um 21:15 Uhr und von Sa. 01.06. bis Mi. 05.06. um 19:15 Uhr

 

 

Ein Gauner & Gentleman
von David Lowery; USA 2018; 94 Min.; FSK: ab 6; mit Robert Redford, Casey Affleck, Sissy Spacek, Danny Glover, Tom Waits u.v.a.


Der 70-jährigen Gentleman Forrest Tucker verbrachte den Großteil seines Lebens hinter Gittern. Der Grund: Bei ihm handelt es sich um einen berühmt-berüchtigten Bankräuber, der in seiner zweifelhaften Karriere zu allem Überfluss ganze 18 Mal aus dem Gefängnis ausbrechen konnte. Zusammen mit einer ebenfalls angegrauten kleinen Gang geht Forrest weiter seiner Leidenschaft nach. Auf der Flucht vor der Polizei trifft er dabei zufällig Jewel, die Liebe seines Lebens. Regisseur David Lowery erzählt in seiner Gangsterkomödie „Ein Gauner & Gentleman“ nun aus dem Leben des vermutlich einzigen Gentleman-Gangsters der Welt.
(Programmkino)

 

Läuft von Do. 02.05. bis Sa. 04.05. um 19:15 Uhr, am So. 05.05. um 12:30 Uhr in der Matinee und Mo. 06.05. + Mi. 08.05. um 21:15 Uhr. Nur am Mo. in der O.m.U. Version.

 

 

F

Feuerwehrmann Sam - Plötzlich Filmheld!
von Gary Andrews; GB 2018; 65 Min.; FSK: 0; Animationsfilm


Dritter Kinofilm der "Feuerwehrmann Sam"-TV-Serie für Kinder. Als Sam einen außer Kontrolle geratenen Öl-Tankwagen zum Stehen bringt, rettet er wieder einmal das Küstenstädtchen Pontypandy vor großer Gefahr. Mandy und Sarah filmen die Rettungsaktion für ihre neue Website, worauf das Video ein Hit im Internet wird. Hollywood-Regisseur Don Sledgehammer bietet Sam darauf die Hauptrolle in seinem nächsten Film an. Am Set macht dem Feuerwehrmann jedoch ein neidischer Schauspieler das Leben schwer. (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 08.06. und So. 09.06. um 15:00 Uhr.

 

 

 

H

High Life
von Claire Denis; D/F/GB/PL 2018; 113 Min.; FSK: ab 16; mit Robert Pattinson, Juliette Binoche, André Benjamin, Mia Goth, Lars Eidinger, Agata Buzek, Claire Tran u.v.a.


Der Weltraum, unendliche Weiten. Und plötzlich schreit da ein Baby. Wenn Frankreichs eigenwillige Arthaus-Diva Claire Denis einen Ausflug ins Science-Fiction Genre unternimmt, fällt das Ergebnis erwartungsgemäß ungewöhnlich aus. Eine Gruppe Sträflinge begibt sich auf eine brenzlige Raumschiff-Mission. Die suspekte Bordärztin will mit Fortpflanzungsexperimenten die Herrin über neues Leben werden. All das wird als Kammerspiel im All mit reichlich Rückblenden samt argen Sex-Sequenzen inszeniert: Begierden-Odyssee im Weltraum! Ist das verquaste Kunst oder kann das weg?  Eine existentielle Geschichte von Verlangen und Begierde, von Leidenschaft menschlicher Grausamkeit und allumfassender Liebe. (Programmkino)


Läuft am Fr. 14.06. und Sa. 16.06. um 21:15 Uhr, sowie von Do. 27.06. bis Sa. 29.06. um 21:15 Uhr.

 

 

J

Jota - Mehr als Flamenco
von Carlos Saura; E 2017; 85 Min.; FSK: ab 6; Dokumentarfilm in der O.m.U. Version

 

Doku über "La Jota", traditionellen Tanz und Musik aus Carlos Sauras Heimat Aragon. Während der Dreharbeiten zum Film erzählt der Meisterregisseur eine Geschichte, die vom Ursprung des Stils bis zu denen reicht, die sich mit dessen Zukunft auseinandersetzen. Die Flamencotänzerin Sara Baras, der Gitarrist Juan Manuel Cañizares, der Geiger Ara Malikian, der Celtic-Folk-Star Carlos Nuñez sowie der Balletttänzer Miguel Ángel Berna präsentieren überlieferte und moderne Tanzchoreografien mit virtuoser musikalischer Begleitung. (Verleihinfo)

 

Läuft nur am Fr. 31.05. zum Spanischen Abend ab 18:00 Uhr.
Die begnadete Flamenco Tänzerin Tanja la gatita präsentiert ab 19:00 Uhr Rhythmische Flamencotänze mit den typische Kastagnetten und Cante auf der Kinobühne, im Anschluß zeigen wir Carlos Saura´s Dokumentarfilm. Nach dem Film wird Tanja la gatita Unpugged im Kino Bistro einen weiteren Auftritt darbieten. Unsere Küche bietet eine reichhaltige Auswahl an original Spanischem Essen und Getränk. Der Eintritt beträgt  im Vorverkauf 10.- Euro, an der Abendkasse 12.- Euro.

 

 

K

Kleine Germanen
von Mohammad Farokhmanesh, Andreas von Schwennig; D/A 2018; 89 Min.; FSK: ab 12; Dokumentarfilm

 

In ungewöhnlicher Form - Tricksequenzen abwechselnd mit realen Interviewbildern - geht es um Kinder, die in einem rechtsradikalen Umfeld aufwachsen. Anhand von Gesprächen mit überzeugten Rechtspopulisten, Aussteigern, Psychologen und Soziologen werden unterschiedliche Strukturen einer Erziehung deutlich, die in Ausgrenzung, fehlender Empathie und Hass gegen alles Andersartige ihre schlimmsten Auswirkungen zeigt. Dieser Film kommt zur richtigen Zeit, seine Wirkung beruht auf der Kombination von Fakten, unverbrämten Äußerungen und Originalinterviews mit einer wahren Geschichte: Die Filmemacher decken auf, sie analysieren und suchen nach Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten, aber sie sparen dabei auch Emotionen nicht aus. Ein aufrüttelnder, handwerklich sehr gelungener Film. (Programmkino)

 

Läuft von Do. 06.06. bis Sa. 08.06. um 19:15 Uhr, am So. 09.06. um 17:00 Uhr.

 

 

 

 

 

M

Mia und der weiße Löwe
von Gilles de Maistre; F/ZA 2018; 98 Min.; FSK: ab 6; mit Daniah de Villiers, Mélanie Laurent, Langley Kirkwood u.v.a.


Das Leben der zehnjährigen Mia gerät aus den Fugen, als ihre Familie sich dazu entscheidet, in Südafrika eine Löwenzuchtfarm zu übernehmen. Mia kann sich nicht eingewöhnen, zu groß ist die Sehnsucht nach ihrer Heimat London und den alten Freunden. Eines Tages überrascht ihr Vater John die Familie mit einem weißen Löwenbaby: Charlie. In den kommenden Jahren sind Mia und Charlie unzertrennlich – doch das Tier wächst allmählich zu einer großen Raubkatze heran ... (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 01.06. und So. 02.06. um 15:00 Uhr.

 

 

Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer
von Chris Butler; USA 2019; 95 Min.; FSK: ab 6; Animationsfilm

 

Der begeisterte Erforscher von Mythen und Monstern Sir Lionel Frost begibt sich auf die Suche nach dem ‚Missing Link‘ genannten Vorfahren des Menschen. Tatsächlich wird er fündig: Das Wesen, das er Mister Link tauft, entpuppt sich als überraschend clever und gefühlvoll. Mister Link ist der Letzte seiner Art und daher sehr einsam. Doch an einem sagenumwobenen Ort sollen einem Gerücht nach entfernte Verwandte von ihm leben. Sir Lionel muss nicht lange überredet werden, und die beiden ziehen los. Abenteuerfilm für die ganze Familie. (filmecho)


Läuft am Sa. 29.06. und So. 30.06. um 17:00 Uhr, Kinder bis 12 Jahren erhalten ein ermäßigtes Ticket.

 

 

N

Nur eine Frau
von Sherry Hormann; D 2019; 90 Min.; FSK; noch offen; mit  Almila Bagriacik, Rauand Taleb, Meral Perin, Mürt üz Yolcu u.v.a.

 

Der persönliche Filmtipp von Dieter:  Nur eine Frau

Ein heftiger und wuchtiger Film - sollte unbedingt Pflichtprogramm in allen Schulen sein und müsste unbedingt von der türkischen Community gesehen werden!
Die Deutschtürkin Aynur verlässt arglos ihre Wohnung um ihren Bruder Nuri zur Bushaltestelle zu begleiten. Plötzlich zückt er eine Waffe und erschießt Aynur seine Schwester auf offener Straße. Doch wie konnte es zu dieser Tat kommen? Die Antwort heißt: Ehrenmord.
Wir blicken zurück: Aynur lebt in Kreuzberg und ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich gegen die Traditionen ihrer Familie stellt, was auf großen Widerstand stößt. Bei ihnen herrscht ein streng konservatives und patriarchalisches Diktat, das von einem „westlichen Lebensstil” für Frauen nur wenig hält. Und so kommt es, dass sich Aynurs Leben für immer verändert. Denn die Familie hat entschieden, dass Aynur die Schule nach der achten Klasse abbrechen muss und in Istanbul einen vom Vater ausgewählten Cousin heiraten soll. So muss sie ihre normale Welt verlassen und eine neue, fremde betreten. Mit einem Mann leben, den sie nicht kennt und auch nicht näher kennen lernen wird – denn er ist brutal und schlägt Aynur, selbst dann noch, als sie bereits nach kurzer Zeit von ihm schwanger wird. Ihr ist klar, dass sie weg muss, und so flieht sie zurück nach Berlin,
obwohl sie genau weiß, dass die familiären Traditionen sie als Ehefrau an ihren Ehemann binden. Hier wird sie nicht mit offenen Armen empfangen – sie muss ihre Eltern bitten wieder aufgenommen zu werden. Dafür soll Aynur in Demut büßen. Sie darf ihrer Mutter im Haushalt helfen und putzen, aber das Haus allein verlassen und ihre Schulausbildung beenden darf sie nicht. Das ändert sich auch nicht, als sie ihren Sohn Can zur Welt bringt.
Aynur wird klar, dass sie und ihr Sohn nicht länger mit ihrer Familie in einer Wohnung leben können. So wagt sie den großen Schritt, sucht Hilfe beim Jugendamt und findet sie in ihrer Betreuerin Frau Beck. Sie vermittelt ihr zunächst einen Platz in einem Mutter-Kind-Heim und schließlich sogar eine eigene Wohnung nur für sie und ihren Sohn in Berlin-Tempelhof.
Je freier, selbstbestimmter und glücklicher Aynur ihr eigenes Leben mit Can führt, desto enger wird das ihrer Brüder – vor allem das von Nuri. Obwohl er der jüngste von ihnen ist, übernimmt er zunehmend die Rolle des Mannes im Haus, denn Aynurs Vater ist schwach und verbringt immer mehr Zeit in Istanbul.....
Emotional und eindringlich lässt die Regisseurin Aynur selbst zu Wort kommen und die Geschichte ihres eigenen Lebens und ihres Todes erzählen. Es ist die Geschichte Hatun Aynur Sürücüs, deren Ermordung 2005 auf dem Tempelhofer Bürgersteig für einen Aufschrei sorgte. Sie musste sterben um aus der Sicht des 18-jährigen Bruders „die Ordnung in der Familie wiederherzustellen“. Basierend auf Recherchen in ihrem persönlichen Umfeld, Gerichtsakten, bislang unveröffentlichten Gesprächen mit der Familie, den Tätern, Freundinnen und Freunden Aynurs und der bis heute im Zeugenschutzprogramm befindlichen Kronzeugin entwirft der Film das authentische Bild einer lebenshungrigen, freiheitsliebenden und mutigen jungen Frau, die darum kämpft, selbstbestimmt leben zu können. Doch als Deutsche mit türkisch-kurdischen Wurzeln befindet sie sich im ständigen Konflikt zwischen den Werten ihrer Familie und ihrer eigenen Lebenseinstellung.


Läuft am Do. 30.05. um 19:15 Uhr, am Sa. 01.06. + So. 02.06. um 17:00 Uhr und von Mo. 03.06. bis Mi. 05.06. um 21:15 Uhr. Sondervorstellungen sind jeder Zeit möglich !

 

 

P

Peter Pfister - Der Pferdemann
von Monika Agler, Günter Moritz; D 2018; 105 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Pferde sind seine Passion -– Partnerschaft und Begeisterung sind seine Markenzeichen: Peter Pfister ist Pferdemann durch und durch und aus der aktuellen Pferdeszene kaum wegzudenken Das Stuttgarter Filmteam um Monika Agler hat Peter Pfister über vier Jahre begleitet. Angereichert mit Filmmaterialien und Fotodokumenten aus teilweise mehr als vier Jahrzehnten ist ein bemerkenswertes Portrait dieses außergewöhnlichen „Horseman“ entstanden.
Pferde bedeuten für ihn Faszination pur. Peter Pfister (64) aus dem hessischen Eschenburg arbeitet seit 40 Jahren mit Pferden aller Rassen und Disziplinen. Dabei ist das Bestreben nach einer harmonischen, niveauvollen und naturorientierten Partnerschaft stets oberstes Ziel. Immer auf der Suche nach mehr Qualität im Umgang mit Pferden, hat er im Laufe von Jahren festgestellt, dass Autorität, Vertrauen, System und Konsequenz die vier Säulen für eine erfolgreiche Pferdeausbildung sind. Peter Pfister ist heute einer der bekanntesten Pferdetrainer im deutschsprachigen Raum, ist erfolgreicher Kurleiter, hat verschiedene Fachbücher geschrieben und Lehrfilme produziert. (Verleihinfo)

„Der Schlüssel zum Pferd ist das Pferd“
Peter Pfister ist ein Mann, der eine ganz besondere Art hat, mit Pferden umzugehen und für die er schon in viele dankbare Augen blicken durfte. Nicht nur für Pferde, auch für ihre Besitzer ist die Arbeit mit Peter Pfister ein prägendes Erlebnis. Fast alles, was der ehemalige Angestellte der Hessischen Landeskirche anfasst, gelingt ihm. Doch nicht nur Wissen, Erfahrung, handwerkliches Können und Methodik ist bei ihm ein Garant für seinen Erfolg. Vor allem aus seinem christlichen Grundverständnis heraus, dass kein Tier ausgebeutet und vom Menschen mit Willkür behandelt werden darf, bringt ihm die Akzeptanz und das Vertrauen sowohl von Pferd als auch Mensch ein.
„Ich denke Gott gibt uns diese Faszination, diese Begeisterung und diese Talente, um mit ihnen umzugehen und zu handeln. Denn nur dort, wo wir Begeisterung empfinden, sind wir gut, sind wir motiviert, wollen wir etwas schaffen, etwas bewirken und etwas bewegen. Und das Leben ist einfach zu kurz, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die wir nicht gut können. (Peter Pfister)


Läuft zum Bundesstart von Do. 23.05. bis Sa. 25.05. um 19:15 Uhr, von So. 26.05. bis Di. 28.05. um 21:15 Uhr und am Mi. 29.05. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino.
Nur am Do. 23.05. begrüßen wir den Pferdetrainer und Buchautor Peter Pfister mit seinem Film in der Kino Passage, nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch.
Peter Pfister sagt: „Reiten ist das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt, einen vollkommenen Einklang miteinander herzustellen.“

 

 

Pettersson und Findus
von Albert Hanan Kaminski; S/D 1999; 72 Min.; FSK: 0; Animationsfilm

 

„Der schrullige Petterson und sein Kater sind Bestseller-Helden: Allein in Deutschland wurden über zweieinhalb Millionen Exemplare der Kinderbücher des schwedischen Autors und Grafikers Sven Nordquist verkauft. Nach der TV-Ausstrahlung der 13-teiligen Animationsserie dürfte die werkgetreue 75-minütige Langversion der Verfilmung durch den belgischen Regisseur Albert Hanan Kaminski die kleinen Kinogänger amüsieren.
Am Silvestertag gehen der alte Pettersson und sein Kater Findus zum Segeln und Eisangeln an den See. Doch der Frieden ist trügerisch, denn in der Ferne brauen sich riesige Sturmwolken zusammen. Es beginnt zu schneien. Als die Dunkelheit hereinbricht, verlieren die beiden die Orientierung. Pettersson baut ein schützendes Iglu. Um nicht einzuschlafen und zu erfrieren, fangen sie an sich gegenseitig Geschichten zu erzählen. Am Ende hilft ausgerechnet der unsympathische Nachbar, der auch in der erzählten Geschichte vorkommt, den beiden Eingeschlossenen aus der Patsche. (filmecho)


Läuft im Kinderkino von Sa. 25.05.  und am So. 26.05. um 15:00 Uhr

 

 

S

The Silence
von John R. Leonetti; USA/D 2018; 90 Min.; FSK: ab 16; mit Stanley Tucci, Kiernan Shipka, Miranda Otto, John Corbett, Kyle Breitkopf, u.v.a.

 

Seit langer Zeit in unterirdischen Höhlen lebende blinde Kreaturen, die nur mit Hilfe ihres feinen Gehörs ihre Beute jagen, haben einen Weg an die Oberfläche gefunden und stürzen die menschliche Zivilisation ins Chaos. Eine Überlebensstrategie besteht darin, die Invasion in einem abgeschiedenen Versteck zu überdauern - und bei der Suche nach dem Refugium nicht das geringste Geräusch zu machen. Horrorthriller nach dem gleichnamigen Roman von Timon Lebbon. (filmecho)

 

Läuft von Do. 06.06. bis Mo. 10.06. um 21:15 Uhr. Nur am Mo. 10.06. in der O.m.U. Version.

 

 

Shazam!
von David F. Sandberg; USA 2019; 132 Min.; FSK: ab 12; mit Zachary Levi, Asher Angel, Mark Strong, Djimon Hounsou u.v.a.

 

In dem Superhelden-Fantasy Movie muss Billy Batson nur einfach das Wort „Shazam!“ rufen, und schon verwandelt sich das 14-jährige Pflegekind in den erwachsenen Superhelden Shazam – so hat es ein Zauberer bestimmt. Und weil Billy noch kindlich ist, genießt er sein Alter Ego in vollen Zügen und probiert seine Superkräfte so aus, wie jeder Teenager es tun würde: Kann er fliegen? Kann er sich vor der Sozialkunde-Klausur drücken? Doch bald wird aus Spiel tödlicher Ernst: Wenn Shazam seine Fähigkeiten nicht in den Griff bekommt, wird er bösen Mächten erliegen. (filmecho)

 

Läuft von Fr. 24.05. bis So. 26.05. um 16:30 Uhr, und nur am Sa. 01.06.um 21:15 Uhr in der 3D Version, Aufschlag wegen Überlänge und nur am Sa. 01.06. 3D Zuschlag.

 

 

T

Tolkien
von Dome Karukoski; USA 2019; 110 Min.; FSK: noch offen, mit Colm Meaney, Nicholas Hoult, Lily Collins, Colm Meaney u.v.a.


John Ronald Reul Tolkien erschuf mit Mittelerde nicht nur die Welt von „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“, sondern eine, die auf eine jahrtausendelange Historie zurückblickt und über eigene Sprachen verfügt. So phantastisch wie seine Schöpfung war sein Leben jedoch nicht - und dennoch wird es in „Tolkien“ nun in den Mittelpunkt gerückt. Erzählt werden die prägenden Jugendjahre des visionären Autors, in denen er Freundschaft, Mut und Inspiration inmitten einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an seiner Schule findet. Zusammen erleben sie Liebe und Verlust, von Tolkiens turbulenter Umwerbung seiner großen Liebe und Muse Edith Bratt, bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der die „Gefährten“ auseinander zu reißen droht. All diese Erfahrungen inspirieren Tolkien zu seinen weltbekannten Mittelerde-Romanen.
(Verleihinfo)


Läuft von Do. 27.06. bis So. 30.06. um 19:15 Uhr, von Mo. 01.06. bis Mi. 03.06. um 21:15Uhr. Nur am Mo. 01.06. in der O.m.U. Version.

 

 

U

Under the Tree
von Hafsteinn Gunnar Sigurðsson; IS/DK/PL/D 2017; 89 Min.; FSK: ab 12; mit Steintór Hróar Steintórsson, Edda Björgvinsdóttir, Sigurður Sigurjónsson, Lára Jóhanna Jónsdoóttir, u.v.a.

 

Inga und Baldvin lieben ihren prächtigen Baum, doch seinetwegen liegen woanders die Nerven blank - das Gewächs wirft nämlich einen großen Schatten auf die Terrasse der wohlsituierten Nachbarschaft. Die Bitte der Schattengeplagten, sich hurtig um das Ungetüm zu kümmern, wird schroff abgelehnt. Während der Sohn Atli nach einem Streit mit seiner Frau zurück ins Elternhaus ziehen muss, sorgt der Baum weiterhin für Ärger, und der Kampf der Familien kommt nun erst richtig in Gang. Eine rabenschwarze Komödie. (filmecho)

 

Läuft am Do. 27.06. um 10:00 Uhr im KinderwagenKino, ab 9:30 Uhr gibt es das Frühstücks Buffet. Und am Mo. 01.07. bis Mi. 03.07. um 19:15 Uhr.

 

 

Unser Willi ist der Beste
von Werner Jacobs; D 1971; 85 Min.; FSK: ab 6; mit Heinz Erhardt, Ruth Stephan, Rudolf Schündler, Jutta Speidel, Bruno Dietrich u.v.a.

 

Komiker Heinz Erhardt brilliert in seiner Paraderolle!
Für den frisch pensionierten Finanzbeamten Willi ist Ruhestand nicht gleich Ruhestand: Das Geld ist ohnehin schon knapp, da zieht auch noch seine Schwester Heidelinde inklusive Kindern bei ihm ein. Um Geld zu verdienen, versucht sich der tollpatschige Willi also als Vertreter für Haushaltsgeräte wo er überraschenderweise auch prompt Erfolg hat. Leider entpuppt sich seine beste Kundin als nicht zurechnungsfähig. Zu allem Überfluss verschenkt er auch noch ein Gerät an ein armes Kind und wird gefeuert.
Hoch verschuldet verkauft er Kaffeemaschinen an Sekretärinnen des Finanzamts zu – eine gute Idee! Allerdings ist Willis Erfolg nur von kurzer Dauer, denn eine seiner Maschinen explodiert vor laufenden Kameras in einer Kochsendung. (filmprotal.de)

 

Läuft im Rahmen unserer Filmreihe „Demenz Kino - Mit dem Vergessen leben” am Mi. 03.07. um 15:30 Uhr, Eintritt 5.- Euro. Nach dem Film besteht die Möglichkeit, im Kino Bistro bei Kaffee und Kuchen (zum Selbstkostenpreis) ins Gespräch zu kommen.

 

 

V

Vorhang auf für Cyrano
von Alexis Michalik; F/B 2019; 113 Min.; FSK: 0; mit Thomas Solivérès, Olivier Gourmet, Mathilde Seigner, Tom Leeb u.v.a.


Paris 1897: Der junge Edmond Rostand ist als Bühnenautor ein potenzielles Genie. Leider jedoch war jedes seiner bisherigen Stücke ein Flop. Doch dann stellt ihn eine berühmte Freundin dem größten Komödianten seiner Zeit vor: Constant Coquelin. Zu Edmonds großer Überraschung besteht dieser darauf, eine Rolle in seinem neuen Stück zu spielen. Das einzige Problem: In drei Wochen soll Premiere sein, und Edmond hat noch kein Wort geschrieben. Fest steht nur der Titel: "Cyrano de Bergerac". Ein prächtig ausgestatteter, sehr vergnüglicher Biopic. (filmecho)

 

Läuft von So. 09.06. bis Mi. 12.06. um 19:15 Uhr.

 

 

Vergiss mein nicht
von David Sieveking, D 2013; 91 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

Der Film eines Sohnes über seine Mutter, ein Film über Alzheimer. Margarethe Sievekind heißt „Gretel“, ihr Mann Malte und die drei Kinder pflegen sie.
Rührend kümmert sich David um Gretel, als der Vater dringend einen Erholungsurlaub braucht. Er lernt seine Mutter neu kennen und lieben.
Die immer älter werdende Gesellschaft stellt nicht nur Gesundheits- und Rentensysteme vor Herausforderungen. Auch die Zahl von Alzheimer- und anderen Demenzerkrankungen nimmt zu. David Sieveking wagt die ganz direkte Konfrontation: In seiner Doku zeigt er die Erkrankung seiner eigenen Mutter. Dennoch ist „Vergiss mein nicht“ ein eher fröhlicher Film geworden, der die Krankheit nicht verharmlost, dem Vergessen aber die Permanenz des Gefühls entgegensetzt.  (Programmkino)


Läuft am Mi. 05.06.um 15:30 Uhr, Eintritt 5.- Euro. Vor der Filmvorführung referiert Frau König von der Caritas Sozialisation Erlenbach über das Thema Alzheimererkrankung,
Nach dem Film besteht die Möglichkeit, im Kino Bistro bei Kaffee und Kuchen (zum Selbstkostenpreis) ins Gespräch zu kommen.

 

 

Vom Lokführer, der die Liebe suchte ...
von Veit Helmer; D 2018; 90 Min.; FSK: ab 6; mit Miki Manojlovic, Paz Vega, Maia Morgenstern, Chulpan Khamatova, Blanca Suárez u.v.a.

 

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan, der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen Vorort Bakus. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein Abschiedsgeschenk an der Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH. Kurzerhand nimmt er den BH mit in sein Heimatdorf. Seine Neugier ist geweckt: Wem mag das kleine Stück Stoff gehören? Eigen und ungewöhnlich ist Veit Helmers neuer Film „Vom Lokführer, der die Liebe suchte...“ in jedem Fall, erzählt er doch eine märchenhafte Geschichte ganz ohne Dialoge. Dass dabei ein Büstenhalter als Variante zu Aschenputtels Schuh fungiert, wirkt allerdings oft wie eine schlüpfrige Altherrenphantasie, die zum Teil durch Witz, Situationskomik und Melancholie gebrochen wird. (Programmkino)

 


Läuft am Mi. 29.05. um 21:15 Uhr und am Di. 04.06. um 16:30 Uhr im Kaffee-Klatsch-Kino

 

 

W

Willkommen im Wunder Park
von Josh Appelbaum, André Nemec; USA/E 2018; 86 Min.; FSK: 0; Animationsfilm


June ist ein junges aufgewecktes Mädchen mit überbordender Fantasie. Der atemberaubende "Wunder Park" mit vielen liebenswerten Bewohnern entspringt allein seiner Vorstellungskraft. Neben aufregenden Achterbahnen und sprechenden Tieren bietet er auch sonst alles, was das Herz begehrt. Aber irgendetwas stimmt nicht, es herrscht Chaos, und der Park scheint in Gefahr zu sein. June verbündet sich mit den Tieren und heckt einen Plan aus, um diesen magischen Ort zu bewahren.  (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 22.06. und So. 23.06. um 15:00 Uhr.

 

 

Y

Yoga - Die Kraft des Lebens
von Stéphane Haskell; F 2018; 85 Min.; FSK: noch offen; Dokumentarfilm


Nach einer hochriskanten Operation am Rücken erwacht ein Mann mit knapp 40 Jahren querschnittsgelähmt. Die Ärzte teilen ihm mit, dass er nie wieder laufen können wird. Nach Jahren mit größten Schmerzen entdeckt er die Möglichkeit, durch Yoga geheilt zu werden. Durch diese Reise nach innen lernt er nicht nur sich selbst besser kennen, er öffnet sich auch der Welt gegenüber. Er macht sich auf, um faszinierende Menschen in den entlegensten Ecken der Welt zu treffen, die alle durch Yoga gerettet wurden. (Verleihinfo)


Läuft zum Bundesstart am Do. 13.06. um 17:00 Uhr, von Fr. 14.06. bis Di. 18.06. um 19:15 Uhr und am Mi. 19.06. um 21:15 Uhr.

 

 

Z

Zwischen den Zeilen
von Olivier Assayas; F 2018; 107 Min.; FSK: ab 6; mit Guillaume Canet, Juliette Binoche, Vincent Macaigne, Christa Théret, Nora Hamzawi u.v.a.


Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und zudem im Augenblick mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. (filmecho)


Läuft von Do. 20.06. bis Sa. 22.06. sowie Mo. 24.06. bis Mi. 26.06. um 21:15 Uhr, nur am So. 23.06. um 19:15 Uhr.