Aktuelle Programmübersicht zum Lesen

 

in alphabetischer Reihenfolge A-Z

 

 

 

 

100 Dinge
von Florian David Fitz; D 2018; 111 Min.; FSK: ab 6; mit Matthias Schweighöfer,
Florian David Fitz, Miriam Stein, Hannelore Elsner u.v.a.

Toni liebt seine Espressomaschine. Paul liebt sein Handy. Toni kann nicht ohne Haarpillen, Paul nicht ohne seine Sneakers. Aber vor allem kann Paul nicht ohne Toni und Toni nicht ohne Paul. Immer geht es darum, wer besser oder cooler ist, und das haben sie jetzt davon: Jetzt sitzen sie da, ohne Möbel, selbst ohne Kleidung. 100 Tage, haben sie gewettet, müssen sie auf alles verzichten. Jeden Tag kommt nur ein Gegenstand zurück. Und das ist erst Tag eins! (filmecho)


Läuft von Do. 24.01. bis Sa. 26.01. um 19:15 Uhr und am Di. 29.01. um 16:30 Uhr im ”Kaffee-Klatsch-Kino“.

 

 

A

Alexander McQueen – Der Film
von Ian Bonhôte, Peter Ettedgui; GB 2018; 110 Min.; FSK: ab 12; Dokumentarfilm


Die Doku zeichnet das vielschichtige Bild eines unscheinbaren Jungen aus dem Londoner East End, der durch seinen Ehrgeiz und sein Gespür zu einem der berühmtesten Modeschöpfer überhaupt wurde. Lee Alexander McQueen gründete 1993 sein eigenes Label und sorgte mit seinen opulenten Modeschauen zuverlässig für großes Aufsehen. Doch der 2010 verfrüht verstorbene Designer war weit mehr als ein Enfant Terrible, das die Öffentlichkeit mit kreativen Ideen provozierte und schockierte. (filmecho)

 

Läuft von Mo. 21.01. bis Mi. 23.01. um 21:15 Uhr.

 

 

 

Astrid
von Pernille Fischer Christensen; S/DK/D 2018; 123 Min.; FSK: ab 6; mit Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm, Henrik Rafaelsen u.v.a.


Von „Pippi Langstrumpf“ über „Ronja Räubertochter“ bis zu „Michel aus Lönneberga“: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt.

Astrid wird im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen.
Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten.  (Verleihinfo)

 

Läuft von Do. 17.01. bis Sa. 19.01. um 19:15 Uhr und am Di. 22.01. um 16:30 Uhr im ”Kaffee-Klatsch-Kino“. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

 

B

Berg Fidel – Eine Schule für alle
von Hella Wenders; D 2011, 94 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen vier Kinder, die die inklusive Grundschule "Berg Fidel" in Münster besuchen. Drei Jahre hat die Regisseurin die Kinder in der Schule, zu Hause und in ihrer Freizeit mit der Kamera begleitet. Die Kinder erzählen von sich selbst und lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Vorlieben, Träumen und Sorgen. (filmecho)

„Inklusive Schule“ ist ein vieldiskutiertes Schlagwort im Bildungssektor: Es geht um Schulen, die nicht ausgrenzen wollen, sondern integrieren. „Die Berg Fidel“ Schule in Münster folgt diesem Konzept und steht im Mittelpunkt des genau beobachtenden Dokumentarfilms von Hella Wenders. Angenehm undogmatisch porträtiert sie die Schüler und enthält sich dabei jeder Wertung über Vor- und Nachteil dieser besonderen Schulform. (Programmkino)


Läuft nur am Mo. 28.01. um 19:15 Uhr.

 

 

C

Colette
von Wash Westmoreland; GB/USA/H 2018; 112 Min.; FSK: ab 6; mit Keira Knightley, Dominic West, Eleanor Tomlinson, Denise Gough u.v.a.

 

Als Sidonie-Gabrielle Colette den erfolgreichen Pariser Autoren Willy heiratet, ändert sich ihr Leben schlagartig: Sie zieht aus dem ländlichen Frankreich ins turbulente Paris und wird Teil der intellektuellen und kulturellen Elite. Willy, der von einer Schreibblockade geplagt ist, überzeugt seine junge Frau für ihn als Ghostwriter zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt Colette die Geschichte einer selbstbewussten, jungen Frau namens Claudine. Ein halb-autobiografischer Roman, der unter Willys Namen zum Bestseller wird und ihm Reichtum und Ruhm verschafft. Schnell entstehen weitere Claudine-Bestseller – geschrieben von Colette – und schließlich eine ganze Markenwelt. Nach und nach beginnt Colette den Kampf darum, gesellschaftliche Zwänge zu überwinden und sich als wahre Autorin der erfolgreichen Bücher offenbaren zu können, um ihre Werke für sich zu beanspruchen. (Verleihinfo)


Läuft zum Bundesstart von Do. 03.01. bis Sa. 05.01. um 19:15 Uhr, am So. 06.01. in der Matinee um 12:30 Uhr und von Mo. 07.01. bis Mi. 09.01. um 17:00 Uhr.

 

 

D

Das ist unser Land!
von Lucas Belvaux; F/B 2017; 119 Min.; FSK: ab 12; mit Emilie Dequenne, André Dussollier, Guillaume Gouix, Catherine Jacob u.v.a.


Die Ambivalenz des Titels ist Programm dieses engagierten Films, der zeigt, wie eine bekanntermaßen rechte Demagogin Marine Le Pen nachgeahmte Politikerin in der französischen Provinz verführt wird. Pauline arbeitet als Krankenschwester in einer Kleinstadt im Norden Frankreichs. Sie kümmert sich um ihren Vater und zieht ihre beiden Kinder alleine groß. Sympathisch und aufopferungsvoll wie sie ist, wird sie von allen sehr gemocht. Dies will sich die nationalistische Partei zu Nutze machen. Die liberale Krankenschwester soll zur Anführerin einer rechtspopulistischen Partei aufsteigen. Der charismatische Arzt Dr. Berthier umschmeichelt Pauline und überredet sie für die kommenden Bürgermeisterwahlen zu kandidieren, weil sie in ihrem Beruf täglich mit sozialen Missständen konfrontiert ist, lässt sie sich von Berthiers populistischen Ansichten mitreißen. (filmecho)


Läuft am So. 13.01. in der Matinee um 11:30 Uhr in Kooperation mit dem Kreisverband
der Europa-Union Aschaffenburg mit anschl. Publikumsgespräch.
Eintritt für Film und das Rahmenprogramm: 10,- Euro, Schüler und Studenten nur 2,- Euro.

 

 

Das letzte Mahl
von Florian Frerichs; D 2017; 83 Min.; FSK: ab 6; mit Bruno Eyron, Sandra von Ruffin, Michael Degen, Bela B. Felsenheimer, Daphna Rosenthal, Adrian Topol u.v.a.

Am 30. Januar 1933, dem Tag von Adolf Hitlers Machtergreifung, trifft sich die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Abendessen. Dabei tun sich überraschende Gräben auf: Während die 19-jährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr 18-jähriger Bruder Michael mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis, um der neuen Zeit zu huldigen. Historisches Drama. (filmecho)


Läuft zum Bundesstart von Mi. 30.01. bis Sa. 02.02. um 17:00 Uhr. 

 

 

Der Junge muss an die frische Luft
von Caroline Link; D 2018; 95 Min.; FSK: noch offen; mit Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring, Hedi Kriegeskotte, Joachim Kröl, Ursula Werner u.v.a.

 

Ruhrpott 1972: Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling. (Verleihinfo)

 

Läuft am Di. 01.01., Mi. 02.01. um 19:15 Uhr und von Do. 03.01. bis Sa. 05.01. um 17:00 Uhr und von So. 06.01. bis 09.01. um 19:15 Uhr .

 

 

Der kleine Drache Kokosnuss – Auf in den Dschungel!


von Anthony Power, D 2018; 80 Min.; FSK: 0; Animationsfilm


Der kleine Drache Kokosnuss ist in Aufbruchsstimmung: Die Abfahrt ins Ferienlager steht kurz bevor! Junge Feuerdrachen und Fressdrachen treten gemeinsam eine Schiffsfahrt zu den Dschungelinseln an, um so den Teamgeist unter den beiden Drachenspezies zu stärken. Feuerdrache Kokosnuss und sein bester Freund Oskar, der einzige vegetarische Fressdrache, finden es aber unfair, dass nur Drachen im Camp erlaubt sind. Sollen sie die Sommerferien ohne ihre beste Freundin, das Stachelschwein Matilda, verbringen? Kurzerhand schmuggeln sie Matilda als blinde Passagierin an Bord. (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino von Di. 01.01. bis Fr. 04.01. um 15:00 Uhr.

 

 

Der letzte Dalai Lama?
von Mickey Lemle; USA 2017, 82 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

Die Dokumentation wirft einen Blick auf das, was für den 14. Dalai Lama im Alter von 82 Jahren wirklich wichtig ist. Mit außergewöhnlichem Zugang verwebt Regisseur Lemle intime Interviews mit Berichten aus der Familie und dem Freundeskreis des Dalai Lama. Ergänzt wird dieses Material durch Gespräche mit Personen, welche der Gelehrte seit seinem Exil aus Tibet im Jahr 1959 inspiriert hat. (filmecho)


Läuft im Rahmen unserer Reihe „Gott und die Welt“ am Mi. 30.01. um 19:15 Uhr.
Im Anschluss an die Vorstellung Filmgespräch unter der Leitung von Andreas Bergmann und Christian Hohm. Ermäßigter Eintritt für die Ehrenamtskartenbesitzer.

 

 

Desaster
von Justus von Dohnányi; D 2015; 90 Min.; FSK: ab 12; mit Justus von Dohnányi, Jan Josef Liefers, Stefan Kurt, Anna Loos u.v.a.

 

Dr. Jürg Würsch, Schweizer Anwalt mit Hang zu Bestechlichkeit, lässt sich auf das Angebot des Gangsterbosses Mischa ein, den Aufenthaltsort seiner Kronzeugen zu verraten. Anschließend folgt er Mischas Einladung, auf dessen Finka nach Saint-Tropez zu kommen. Im Gegenzug soll Würsch eine hohe Bargeldsumme erhalten und erhofft sich ein kleines Schäferstündchen mit Mischas Gattin Lydia. Der Anwalt ahnt jedoch nicht, dass Lydia ein doppeltes Spiel spielt. Eine brillante schwarze Gangsterkomödie. (filmecho)


Läuft am  Di. 01.01. und Mi. 02.01. um 17:00 Uhr.

 

 

Die Frau des Nobelpreisträgers
von Björn Runge; GB/S/USA 2017; 100 Min.; FSK: noch offen; mit Glenn Close, Jonathan Pryce, Christian Slater, Max Irons, Annie Starke u.v.a.


Binnen weniger Wochen erscheinen hierzulande zwei Filme über Frauen, die sich für den Erfolg ihrer berühmten Gatten in den Hintergrund rücken lassen, während sie die eigentliche Arbeit verrichtet haben.
Joe und Joan Castleman sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Er genießt seinen Erfolg als bedeutender Schriftsteller – gelegentliche Affären inklusive. Sie scheint mit Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund zu sein. Als Joe den Nobelpreis erhalten soll und das Paar mit seinem ebenfalls schriftstellerisch ambitionierten Sohn David nach Schweden reist, werden die Risse in der Fassade der Ehe sichtbar. Drama nach dem Roman "Die Ehefrau" von Meg Wolitzer. (filmecho)


Läuft von Do. 10.01. bis So. 13.01. um 19:15 Uhr, am Di. 15.01. um 21:30 Uhr und am Mi. 16.01. um 16:30 Uhr im ”Kaffee-Klatsch-Kino”.

 

 

Die göttliche Ordnung
von Petra Biondina Volpe, CH 2017; 96 Min.; FSK: ab 6;  mit Rachel Braunschweig, Marta Zoffoli, Marie Leuenberger, Max Simonischek u.v.a.

 

Nora ist eine junge Hausfrau, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem Schweizer Dorf lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis – mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken. (filmecho)


Läuft am Di. 15.01. um 14:30 Uhr im Seniorenkino. Moderiert von Karin Vogel

 

 

Die kleine Hexe
von Michael Schaerer; D 2017; 103 Min.; FSK: 0; mit Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Momo Beier, Luis Vorbach u.v.a.


Die kleine Hexe ist zu jung, um in der Walpurgisnacht mit den anderen Hexen das wichtige Hexenfest zu begehen. Sie ist immerhin erst 127 Jahre alt. Allerdings ist die junge Hexe clever und schleicht sich heimlich unter die älteren Hexen. Aber sie fliegt auf und muss infolgedessen eine Strafe antreten. Innerhalb eines Jahres muss sie alle Zaubersprüche, die im magischen Buch stehen, auswendig lernen. Auf diese Weise soll sie endlich – genau wie ihre magisch begabten Verwandten – auch zu einer bösen Hexe werden. Die kleine Hexe ist nicht gerade begeistert davon, aber als die böse Hexe Rumpumpel versucht, sie vom Lernen abzubringen, geschieht eher das Gegenteil. Sie und ihr Rabe Abraxas wollen nun nämlich herausfinden, was eine gute Hexe ausmacht. Mit „Die kleine Hexe“ wird der gleichnamige deutsche Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler adaptiert, mit dem über die Jahre hinweg Millionen von Kindern groß geworden sind. Der Roman, der 1957 erschienen ist, wurde mittlerweile in 47 Sprachen übersetzt und gehört zu den erfolgreichsten Kinderbüchern Deutschlands.  (moviepilot)


Läuft im Kinderkino am Sa. 19.01. und So. 20.01. um 15:00 Uhr, am So. 20.01. um 14:45 Uhr ist Mitmachkino mit Suseva.

 

 

 

Die Kunst sich die Schuhe zu binden
von Lena Koppel; S 2011, 100 Min.; FSK: 0; mit Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg, Cecilia Forss u.v.a.

Diese intelligente, fröhliche Komödie aus Schweden zeigt wieder einmal, dass eine gute Geschichte ganz ohne knallige Effekte und Starrummel auskommen kann: Der verkrachte Schauspieler Alex sorgt mit frischen, neuen Ideen für Aufruhr in einer Einrichtung für Menschen mit Handycap. Während seine Schützlinge ihn unterstützen und begeistert Eigeninitiative entwickeln, muss Alex gegen konservative Sozialarbeiter und bürokratische Hürden kämpfen. Alex und seine außergewöhnliche Gesangsgruppe bringen Spaß auf die Leinwand und Wärme in die Herzen. Gute Laune garantiert! (Programmkino)


Läuft am So. 20.01. um 12:30 Uhr in der Matinee in Kooperation mit der Lebenshilfe im Landkreis Miltenberg e. V.; im Vorprogramm läuft der Kurzfilm ”Mord im Miltenberger Schwarzviertel”. Wir wiederholen den Film am Mi. 23.01. um 19:15 Uhr.

 

 

Die Unglaublichen 2
von Brad Bird, USA 2018; 118 Min.; FSK: ab 6; Animationsfilm

Helen Parr alias Elastigirl wird für eine Kampagne engagiert, die den angeschlagenen Ruf der Superhelden-Zunft wiederherstellen soll. Gatte Bob spielt unterdessen den Hausmann und managt mehr oder weniger souverän den „normalen“ Alltag mit Violetta, Flash und dem Baby Jack-Jack. Letzteres entwickelt Fähigkeiten, welche selbst die eigene Familie in Erstaunen versetzen. Als der Superschurke Screenslaver auf den Plan tritt, werden die besonderen Begabungen der Sippe sehr bald dringend benötigt. (filmecho)

 

Läuft im Kinderkino am Sa. 05.01. und So. 06.01. um 15:00 Uhr in der 2D-Version.

 

 

G

Glücklich wie Lazzaro
von Alice Rohrwacher; I/CH/F/D 2018; 128 Min.; FSK: ab 12; mit Adriano Tardiolo, Agnese Graziani, Luca Chikovani, Sergi López u.v.a.


Meisterhaft lässt die preisgekrönte Regisseurin Alice Rohrwacher mit  ihrer poetisch-sozialkritischen Fabel das neorealistische italienische Kino auferstehen. Versehen mit magischem Realismus und auf dem Hintergrund christlicher Mythologie führt ihre Hauptfigur, der junge Lazzaro, den Zuschauer voller Urvertrauen durch alte feudale und neue globale Ausbeutung der neoliberal entfesselten Industriegesellschaft samt seinem Casino-Kapitalismus. Der Kern ihrer Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Jahrelang gelang es einer italienischen Adligen aus der Zigarettenindustrie, noch Anfang der 1980er Jahre, ihre Landarbeiter in einer Art Leibeigenschaft zu halten. (Programmkino)

 

Läuft von Do. 24.01. bis Sa. 26.01. um 17:00 Uhr. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

H

Hurtigruten –  Die schönste Seereise der Welt
Ein Filmvortrag von und mit Volker Wischnowski

 

Eine Fahrt mit einem Schiff der Hurtigruten. Die traditionelle norwegische Postschifflinie, deren Schiffe regelmäßig die fast 3000 Kilometer lange Westküste Norwegens abfahren, gilt als die schönste Seereise der Welt. Der Filmemacher Volker Wischnowski hat die Tour bei schönstem Midsommerwetter in Norwegen unternommen. Und die Landschaft und das Licht in faszinierenden Filmaufnahmen festgehalten. Entstanden ist eine Dokumentation über die Schifffahrtsroute, die nicht nur das Leben an Bord, sondern auch viele der angebotenen Ausflüge zeigt. Mit dem Schiff von Bergen nach Kirkenes und wieder zurück, eine Filmreise mit traumhaft schönen Aufnahmen, informativ und lebendig.

 

Herr Wischnowski wird seinen Film live am So. 27.01. um 11:15 Uhr kommentieren.


Eintritt 13,- Euro, Tickets an der Tageskasse.
 

 

M

Mary Poppins' Rückkehr
von Rob Marshall; USA 2018; 131 Min.; FSK: 0; mit Emily Blunt, Lin-Manuel Miranda, Julie Walters, Meryl Streep u.v.a.


London in den 1930er Jahren, mitten in der Wirtschaftskrise: Michael Banks ist erwachsen geworden und arbeitet für die Bank, bei der auch schon sein Vater angestellt war. Er lebt noch immer in der Cherry Tree Lane 17 mit seinen mittlerweile drei Kindern und der Haushälterin Ellen. Seine Schwester Jane tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter und setzt sich für die Rechte der Arbeiter ein. Als sie einen persönlichen Verlust erleiden, tritt erneut Mary Poppins in das Leben der Familie Banks. Fantasy-Musikfilm, basierend auf der Buchreihe von P. L. Travers. (filmecho)

 

Läuft von Do. 17.01. bis So. 20.01. um 16:45 Uhr und am Di. 22.01. um 19:15 Uhr.
Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

 

Mortal Engines: Krieg der Städte
von Christian Rivers; USA/ NZ 2018; 128 Min.; FSK: ab 12; mit Hugo Weaving, Hera Hilmar, Robert Sheehan, Jihae, Ronan Raftery, Leila George u.v.a.

 

Nach der Verwüstung der Erde durch eine Katastrophe hat sich die Menschheit auf unangenehme Weise an die Umweltverhältnisse angepasst: Auf der Suche nach den letzten Ressourcen bewegen sich motorisierte Metropolen über das Ödland und verschlingen gnadenlos die kleineren Städte. Im mobilen London trifft der unscheinbare Tom zufällig auf die Flüchtige Hester Shaw, die als Attentäterin unterwegs ist. Nach dem Rauswurf aus der wandernden City schmieden die beiden eine unerwartete Allianz. Sci-Fi-Abenteuer nach dem Roman von Philip Reev und adaptiert vom Herr der Ringe Macher Peter Jackson. (filmecho)


Läuft von Do. 24.01. bis Sa. 26.01. um 21:15 Uhr in 2D und am So. 27.01. um 16:45 Uhr in der 3D-Version. Aufschlag wegen Überlänge und 3D.

 

 

N

Nur ein kleiner Gefallen
von Paul Feig; USA 2018; 117 Min.; FSK: ab 12; mit Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding, Rupert Friend u.v.a.


Ist es wirklich Freundschaft, was die unscheinbare und mäßig erfolgreiche Mom-Bloggerin Stephanie und die extravagante Mode-PR-Chefin Emily miteinander verbindet oder kommt Emily die alleinerziehende Stephanie nur gelegen, wenn sich ihr übervoller Terminkalender mal wieder überschlägt? So auch, als Emily sie eines Tages bittet, ihren Sohn Nicky von der Schule abzuholen und Stephanie ihr diesen kleinen Gefallen sehr gerne tut. Doch nicht nur an diesem Abend wartet Stephanie vergeblich darauf, dass Emily ihren Sohn abholt – Emily bleibt auch die folgenden Tage und Wochen verschwunden… Stephanie kümmert sich ab sofort gemeinsam mit Emilys Mann Sean um Nicky. Doch: Was ist mit Emily passiert? Nichts scheint so zu sein, wie es ist….  (Verleihinfo)

 

Läuft von Mo. 28.01. bis Mi. 30.01. um 21:15 Uhr.

 

 

P

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
von David Yates; USA 2018; 134 Min.; FSK: ab 12; mit Katherine Waterston, Johnny Depp, Eddie Redmayne, Zoë Kravitz u.v.a.


Nachdem der mächtige "Dunkle Zauberer" Gellert Grindelwald mit der Hilfe von Newt Scamander festgenommen wurde, macht er seine Drohung wahr und entkommt dem Gewahrsam. Er schart ein Gefolge um sich, das seine wahren Absichten nicht kennt: die Herrschaft reinblütiger Zauberer über alle nichtmagischen Wesen. Um Grindelwalds Pläne zu vereiteln, wendet sich Albus Dumbledore an seinen ehemaligen Schüler Newt Scamander. Ein Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie. (filmecho)


Läuft am Do. 10.01. um 16:45 Uhr und am Sa. 12.01. um 14:45 Uhr in der 3D-Version.
Von Do. 10.01. bis Sa. 12.01. um 21:15 Uhr und am Di. 15.01. um 19:15 Uhr in der 2D-Version. Aufschlag wegen Überlänge und 3D.

 

 

R

Ronja Räubertochter
von Tage Danielsson; S/ N1984; 125 Min.; FSK: ab 6; mit Hanna Zetterberg, Dan Håfström, Börje Ahlstedt u.v.a.


Weil Räuberhauptmann Mattis seinen Rivalen Borka samt Sippschaft endgültig loswerden will, nimmt er dessen Sohn Birk gefangen. Aber das kann Mattis‘ Tochter Ronja unmöglich zulassen, denn heimlich sind die beiden längst Freunde! Als Ronja dafür sorgt, dass Birk frei kommt, ist Mattis so gekränkt, dass er nicht mehr ihr Vater sein will. (filmecho)


Läuft im Kinderkino am Sa. 26.01. und So. 27.01. um 14:45 Uhr. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

 

S

25 Jahre: Schindlers Liste
von Steven Spielberg; USA 1993; 195 Min.; FSK: ab 12; mit Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall, Jonathan Sagalle u.v.a.


Oskar Schindler steht für Eigenschaften, die während der Nazi-Diktatur selten waren: Menschlichkeit und Mut. Steven Spielberg setzte ihm mit "Schindlers Liste" ein filmisches Denkmal. Der mit sieben Oscars ausgezeichnete Film erzählt die unglaubliche, wahre Geschichte von Oskar Schindler, der während des Holocaust mehr als 1100 Juden das Leben gerettet hat. Es ist der Triumph eines Mannes, der einen Unterschied gemacht hat und das Drama derer, die eins der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte wegen dem, was er getan hat, überlebt haben. Sorgfältig restauriert aus dem Originalnegativ in makelloser High Definition und unter der Leitung von Steven Spielberg, ist SCHINDLERS LISTE eine kraftvolle Geschichte, deren Lehren aus Mut und Glauben auch heute noch Generationen inspirieren.  (Verleihinfo)

 

Läuft nur am So. 27.01. um 19:15 Uhr zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus!


Aufschlag wegen Überlänge. Schulvorstellungen sind möglich, bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail: info@kinopassage.de

 

 

 

Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel
von Hella Wenders; D 2017, 90 Min.; FSK: 0; Dokumentarfilm

 

„Hella Wenders' 2011 veröffentlichte Langzeitdoku „Berg Fidel – Eine Schule für Alle“ stellte mit dem inklusiven Ansatz der Münsteraner Grundschule Berg Fidel eine alternative Lehrmethode vor. Nach der vierten Klasse stand den vier Kindern, die Wenders über die gesamte Grundschulzeit begleitete, der Wechsel an verschiedene weiterführende Schulen bevor. Sechs Jahre später zeigt sie im Nachfolger „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“, wie die Protagonisten von damals außerhalb der Gemeinschaftsgrundschule zurecht kommen. Im Verlauf eines Schuljahrs erweitert Wenders die Perspektive über die Primarstufe hinaus und liefert weitere Denkanstöße für die Bildungsdebatte. (Programmkino)

 

Läuft nur am Di. 29.01. um 19:15 Uhr.

 

 

Spider-Man: A New Universe
von Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman; USA 2018; 117 Min.; FSK: ab 6; Animationsfilm


Das geordnete Leben von Miles Morales aus Brooklyn wird auf den Kopf gestellt, als der Teenager neue unglaubliche Fähigkeiten in sich erkennt und lernt, damit zurechtzukommen. Zudem eröffnen sich die Möglichkeiten eines "Spider-Versums", in dem mehr als nur einer die Maske tragen kann ... Superhelden-Animations-Abenteuer nach Marvel-Comics-Motiven (filmecho)


Läuft von Fr. 11.01. bis So. 13.01. um 17:00 Uhr in der 2D-Version.

 

 

 

T

The House That Jack Built
von Lars von Trier; DK/S/F/D 2018; 153 Min.; FSK: ab 18; mit Matt Dillon, Uma Thurman, Bruno Ganz, Riley Keough u.v.a.

 

USA in den 1970er Jahren: Der Film begleitet den hochintelligenten und neurotischen Jack über einen Zeitraum von zwölf Jahren und zeigt dabei fünf exemplarische Morde, die seine Entwicklung als Serienkiller prägen – jede der Gräueltaten betrachtet er als eigenständiges Kunstwerk. Die Drohung des unvermeidlichen finalen Polizeieinsatzes wird ständig konkreter und spornt Jack gleichermaßen zu immer riskanterem Handeln an. (filmecho)

Ein Serienkillerfilm von Lars von Trier. Da weiß man einerseits was man erwarten kann, nämlich grenzwertig brutale Szenen von Morden an Frauen und Kindern, andererseits dreht das dänische enfant terrible natürlich nicht einfach einen Serienkillerfilm. Und so ist „The House that Jack built“ dann auch weniger ein Film über einen Mörder und Psychopathen, als ein Film über die Kunst und ihre Rolle in der Gesellschaft, über Künstler und damit auch über von Trier selbst. (Programmkino)

 

Läuft von Di. 01.01. bis Fr. 04.01. um 21:15 Uhr  Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

U

Under the Silver Lake

von David Robert Mitchell; USA 2018; 139 Min.; FSK: ab 16; mit Andrew Garfield, Riley Keough u.v.a.

 

Der persönliche Filmtipp von Dieter:

Im 40zigsten Jahr der Kino Passage möchte ich eine alte Tradition wieder aufleben lassen; den persönlichen Filmtipp vom Macher.
Andrew Garfield, zuletzt in “Solange ich atme” zu sehen, spielt in ”Under the Silver Lake” einen lethargischen jungen Mann ohne Ambitionen, der sich auf der Suche nach einer Blondine in Verschwörungstheorien verstrickt. In 139 Minuten zelebriert der Film ein Neo-Noir-Panorama von Los Angeles, es ist weil es den Erwartungen so vollkommen entgegenläuft, erst einmal befremdlich, entfaltet aber auch einen faszinierenden Sog bis zum Schluss. Ähnlich wie dem Hauptdarsteller wird einem immer wieder ein Staunen ins Gesicht gezaubert. Vermutlich wird ein einmaliges Sehen dieses lässig und poetisch-verspielten Komödienthrillers gar nicht ausreichen, um all die vielen Hinweise, die philosophischen wie moralischen Ausstrahlungen wie auch die Anspielungen auf Hollywoodklassiker beim ersten Sehen zu erkennen und zu entschlüsseln sein. Etwa jenen persiflierten Hinweis, als die Blondine Sarah im weißen Marilyn-Monroe-Bikini am Pool ist, ein kleiner Verweis an Monroe und den aufgrund ihres plötzlichen Todes nie vollendenten Film. Sam ist so etwas wie ein Tagträumer, der wegen Mietschulden drauf und dran ist, sein Apartment in Los Angeles zu verlieren. Alles in seiner Welt ist ein Zitat, oder eine Anspielung aus Filmgeschichten von Stummfilm-Engel Janet Gaynor bis zu ”Vertigo” oder Comic. Von seinem Balkon aus beobachtet er mit dem Fernglas oder versteckt hinter seinen – Hitchcock ”Fenster zum Hof” lässt grüßen – Lamellenjalousien, gerne der barbusigen Nachbarin nach. Als ihn die umwerfende schöne Sarah zu sich Abends einlädt kann er sein Glück kaum fassen, sie verbringen die Nacht, kiffen und schauen sich ”Wie angelt man sich einen Millionär” – damit auch der letzte Zuschauer die Monroe Anspielung versteht. Am nächsten Morgen ist Sarah fort und ihre Wohnung leer, Sam begibt sich auf die Suche nach ihr. Die komplette Story mit den zahlreichen Seitensträngen in nur wenigen Sätzen wiederzugeben ist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch wer bereit ist, sich zusammen mit Sam durch dieses elegant und wild verschlungene Werk treiben zu lassen, wird garantiert belohnt, vieles hier ist auch mit Humor zu nehmen.
Wünsche euch viel Spaß in diesem Film. Dieter Lebert


Läuft am So. 06.01. um 16.45 Uhr und von Mo. 07.01. bis Mi. 09.01. um 21:15 Uhr. Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

W

Widows – Tödliche Witwen
von Steve McQueen; USA/GB 2018; 130 Min.; FSK: ab 16; mit Viola Davis, Elizabeth Debicki, Michelle Rodriguez, Carrie Coon, Liam Neeson u.v.a.


Hochkarätig besetzt schickt Regisseur Steve McQueen vier couragierte Witwen im korrupten Großstadtdschungel Chicago auf Raubzug. Damit bricht der ehemalige Videokünstler in seinem packenden Thriller mit Geschlechterklischees. Denn meist legen Männer die Welt ohne weibliche Unterstützung in Schutt und Asche. Veronica, Alice, Linda und Belle sind vier Frauen in Chicago, die nichts gemeinsam haben außer Schulden, die infolge der kriminellen Machenschaften ihrer toten Ehemänner aufgehäuft wurden. Obwohl aus den unterschiedlichsten Milieus kommend, schließen sich die vier zusammen, um einen Plan auszuhecken, der ihnen eine selbstbestimmte Zukunft sichern soll. (filmecho)

 

Läuft von Do. 17.01. bis Sa. 19.01. um 21:30 Uhr und So. 20.01. und Mo. 21.01. um 19:15 Uhr. Nur am Mo. 21.01. in der O.m.U., Aufschlag wegen Überlänge.

 

 

Wildhexe
von Kaspar Munk; DK 2018; 100 Min.; FSK: ab 6; mit Gerda Lie Kaas, Sonja Richter, Signe Egholm Olsen, Vera Mi Fernandez Bachmann u.v.a.


Die 12-Jährige Clara ist wie jedes andere Mädchen. Aber alles ändert sich, als sie eines Tages von einer schwarzen Katze angefallen und gekratzt wird. Clara entdeckt, dass sie eine besondere Begabung hat: Sie kann mit den Tieren sprechen. Sie ist eine Wildhexe und dazu noch eine ganz besondere – ihr Blut kann die uralte Hexe Bravita befreien. Zusammen mit ihrer Tante Isa, ihren Freunden Kahla und Oscar muss sich Clara diesem ihren Schicksal stellen. (filmecho)


Läuft im Kinderkino am So. 13.01. um 15:00 Uhr.