Findet Dorie

 

 

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30.08.

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„Finding Dory“ von Andrew Stanton & Angus MacLane; USA 2016; 97 Min.; FSK: o. A.; Musik: Hans Zimmer; Animationsfilm.

 

„Mit ,Findet Dorie‘ vertrauen Disney und Pixar ganz dem Erfolgsrezept des beliebten Vorgängers. Dieses Mal begleiten wir den unter Amnesie leidenden Doktorfisch Dorie bei der Suche nach seinen Eltern. In einem Meerespark an der kalifornischen Küste scheint die leicht zerstreute Dorie endlich am Ziel angekommen zu sein. Dort trifft sie auf viele neue Freunde wie den siebenbeinigen Oktopus Hank – und die Stimme von Sigourney Weaver. Verpackt in brillante, farbenfrohe 3D-Bilder dürfte die Magie der Pixar-Künstler vor allem die kleinen Kinozuschauer verzaubern.
Déjà-vu – (…) ein Gefühl der Vertrautheit mit etwas, von dem man glaubt, es genau so schon einmal erlebt zu haben. Für den aufgeweckten, unter Amnesie leidenden Doktorfisch Dorie müsste das Leben im Grunde aus unzähligen solcher Déjà-vus bestehen. Ihr kleines Handicap verhindert jedoch meist, dass sie sich an ein bestimmtes Ereignis erinnern kann. Umso aufgeregter ist sie, als ihr plötzlich der Gedanke an ihre Familie durch den Kopf schießt. Und noch ehe sich ihre Amnesie zurückmeldet, beschließt sie, ihre Eltern zu suchen. Dabei kann sie auf die Hilfe ihrer Freunde zählen – darunter auch ein kleiner Clownsfisch mit Namen Nemo. (…)
Dories Suche führt sie schließlich an die Küste Kaliforniens und in ein dort ansässiges Meeresforschungsinstitut, wo mit dem ebenfalls leicht gehandicapten Oktopus Hank, dem unter Koordinationsschwierigkeiten leidenden Walhai Destiny und dem Seelöwen Fluke bereits neue Verbündete auf sie warten. (…) Auch wenn am guten Ausgang von Dories Mission nie jemals auch nur die geringsten Zweifel aufkommen – wir befinden uns bekanntlich in einem Disney-/Pixar-Film –, so hofft, bangt und freut man sich mit ihr. Schon die kurze Exposition, in der Stanton uns auch den einschneidenden Moment vorstellt, in dem die kleine Dorie ihre Eltern plötzlich aus den Augen verliert, zeugt von Pixars Künsten über die technisch perfekte Verpackung hinaus. Es ist zugleich der emotionale Trigger für den Rest der Geschichte und das seit ,Findet Nemo‘ bestehende Bündnis zwischen Dorie und Publikum. (…)
Dories unerschütterlicher Optimismus dürfte einmal mehr sowohl bei den jungen als auch den älteren Kinozuschauern verfangen. (…) Noch schöner ist es, dass Pixar allen Eltern uneingeschränkt Mut zuspricht. Mit ihren gelegentlichen Sorgen und Ängsten um den Nachwuchs – vor allem wenn dieser ein kleines Handicap besitzt – sind sie keineswegs allein.“ (Programmkino.de)

 

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