Die Sprache des Herzens

 

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            19:15

 

von Jean-Pierre Améris; F 2014; 98 Min.; FSK: ab 6; Kamera: Virginie Saint Martin; mit Ariana Rivoire, Isabelle Carré, Brigitte Catillon, Noémie Churlet, Gilles Treton u.a.

 

Blind und taub geboren, ist die 14-jährige Marie Heurtin unfähig zu jeder Art von Kommunikation. Entgegen dem Rat eines Arztes, der sie für „dumm“ hält, kann sich ihr Vater, ein einfacher Handwerker, nicht dazu durchringen, sie in eine Anstalt einzuliefern. Aus Verzweiflung wendet er sich an das Institut Larnay in der Nähe von Poitiers, wo sich Nonnen um taube junge Frauen kümmern.
Trotz der Skepsis der Mutter Oberin nimmt die junge Schwester Marguerite das „wilde kleine Tier“ unter ihre Fittiche. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um Marie der Dunkelheit zu entreißen. Und auch wenn zahlreiche Rückschläge und Enttäuschungen den Weg begleiten und sie manchmal in Versuchung ist, aufzugeben, hat sie schließlich doch Erfolg. Ihre feste Überzeugung, dem Kind helfen zu können, und die Liebe zur kleinen Marie leiten sie.
Maries bewegende Geschichte basiert auf realen Ereignissen im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts. (Verleihinfo)

„Eine kaum glaubliche und doch auf Tatsachen beruhende Geschichte erzählt Jean-Pierre Améris in seinem Film ,Die Sprache des Herzens‘. Es geht um das junge Mädchen Marie Heurtin, die Anfang des 20. Jahrhunderts blind, stumm und taub auf dem Hof ihrer Eltern lebt und von einer engagierten Ordensschwester aus ihrer Isolation geholt wird. Das ist emotionales, bisweilen auch kitschiges Gefühlskino, das von seinen ausgezeichneten Hauptdarstellerinnen lebt. (…)
Jean-Pierre Améris gelingt es, diese beiden Ansätze zu vereinen und von einer symbiotischen Beziehung zu erzählen, in der sich die beiden Frauen wechselseitig helfen. Gerade im letzten Drittel, wenn Marguerites Krankheit ausbricht und sie dem Tode nahe ist, gelingen berührende Momente, wenn sich die Rollen fast umdrehen und es nun Marie ist, die sich um Marguerite kümmert. Bei solcher Emotionalität wäre es gar nicht nötig gewesen auch auf musikalischer Ebene so auf die Tränendrüse zu drücken, wie es Améris immer wieder tut, doch auch so bleibt ,Die Sprache des Herzens‘ ein sehenswerter Film über eine ungewöhnliche Freundschaft.“ (Programmkino.de)

 

Läuft am Mi., 28.6., um 19.15 Uhr in der barrierefreien Fassung in unserer Reihe „Gott und die Welt“. Im Anschluß an die Vorstellung Filmgespräch. Moderation Susanne Warmuth (Pastoralreferentin Aschaffenburg) und Christian Hohm (Pastoralreferent Würzburg).

 

www.SpracheDesHerzens-Film.de

 

 

 

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