Der Hunderteinjährige

 

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20.06.

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21.06.

          14:30  

 

von Felix Herngren; S 2016; 108 Min., Kamera: Göran Hallberg; Musik: Matti Bye; mit Robert Gustafsson, Colin McFarlane, Caroline Boulton u. a.

 

Allan Karlsson (Robert Gustafsson) und sein Kumpel Julius Jonsson (Iwar Wiklander) haben sich gut in ihrem Leben auf Bali eingerichtet. Inzwischen bringt Allan es auf stattliche 101 Lebensjahre. Das Entspannen und Schlürfen der einheimischen Erfrischungsgetränke auf der traumhaften Insel kann aber auf Dauer selbst der größte Faulenzer nicht lange aushalten. So begibt sich der rastlose Rentner auf ein neues Abenteuer, bei dem er auf rachsüchtige Gangster, die CIA und alte Bekannte aus Russland trifft. (Verleihinfo)

„So erfolgreich war die Verfilmung des Weltbestsellers ,Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand‘ auch in Deutschland, dass eine Fortsetzung unvermeidlich war, auch wenn es diese nicht in Romanform gibt. So spinnt das Autor- und Regieduo Felix und Mans Herngren die Abenteuer des greisen Allan Karlson in ,Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand‘ auf eigene Faust recht humorvoll weiter. (…)
Mit seiner Mischung aus ,Forrest Gump‘ und klamaukigem Humor zog die Verfilmung von Jonas Jonassons Erfolgsroman in Deutschland über eine Millionen Zuschauer in die Kinos. Ein bemerkenswerter Erfolg, der auf die eigenwillige Mischung aus Albernheiten und nostalgischem Rückblick auf ein ungewöhnliches Leben zurückzuführen war. Die Fortsetzung variiert dieses Konzept nur wenig und zeigt Allan Karlsson erneut als passiven Teilnehmer seiner eigenen Geschichte. Egal ob er in der Gegenwart um die halbe Welt fliegt, um die Wunderformel wieder zu finden oder er in den Rückblenden als Doppelspion zwischen Ost- und Westblock agiert: Stets bleibt er passiv und beobachtet mit Erstaunen, was um ihn herum passiert.
Das ist ein humoristischer Parforceritt, den Felix Herngren diesmal zusammen mit seinem Bruder Mans erdacht und inszeniert hat. Das dabei der Anteil an eher grobschlächtigem, oft zum Klamauk neigenden Humor zugenommen hat, lässt diese Fortsetzung oft etwas zäher wirken als das Original. Das legte ein deutliches größeres Augenmerk auf die zahlreichen Rückblenden, in denen Allan Karlsson sich in immer neuen Momenten der Weltgeschichte wieder fand, denen er trotz seiner Unbedarftheit und Passivität seinen Stempel aufdrückte. (…)
Ganz so originell wie das Original ist die Fortsetzung nun nicht mehr, ein wenig haben sich die Figuren und die Variation der allzu ähnlichen Erzählmuster und Gags abgenutzt. Felix und Mans Herngren gehen mit der Fortsetzung ,Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand‘ auf Nummer sicher, wodurch ihr klamaukiger, nostalgischer Film in erster Linie Freunde des Originals überzeugen dürfte.“ (Programmkino.de)

 

www.concorde-film.de

 

 

 

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