Beuys

 

 

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        19:15 21:15 21:15

 

von Andres Veiel; D 2017; 107 Min.; FSK: ab 6; Musik: Ulrich Reuter, Damian Scholl; Kamera: Jörg Jessel; Dokumentarfilm.

 

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
Aus einer kongenial montierten Collage unzähliger, bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente stellen Regisseur Andres Veiel und sein Team ein einzigartiges Zeitdokument zusammen: „Beuys“ ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume. (Verleihinfo)

„Ein ästhetisch avancierter, formvollendet montierter, mitreißender Film.“ (Cicero)

„Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht.“ (Screen Daily)

„Eine kraftvolle, behutsame Annäherung an den Menschen Beuys, seine Kunst und Ideenwelt ... Das Hauptverdienst von Andres Veiels schillerndem Werk dürfte sein, dass man nach dem Film erkennt: So einer wie Joseph Beuys fehlt.“ (Südwestpresse)

„Andres Veiel (,Black Box BRD‘) legt mit ,Beuys‘ die erste Kino-Dokumentation über den großen Aktionskünstler und Kunsttheoretiker Joseph Beuys vor. Der Sichtungsaufwand für den Film war enorm, insgesamt dauerte die Arbeit an dem vielschichtigen, kunstvoll montierten Werk drei Jahre. Es hat sich gelohnt: ,Beuys‘ ist eine gehaltvolle, handwerklich herausragend umgesetzte und immer wieder auch unterhaltsame Annäherung an den Jahrhundertkünstler. Veiel beleuchtet Beuys facettenreich und mit Hilfe einer Fülle an spannenden Archivaufnahmen und raren Bildern, viele davon bisher unveröffentlicht.“ (Programmkino.de)


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